Sonnenregeln: Vier von zehn Österreicherinnen und Österreicher gefallen sich von der Sonne gebräunt am besten.1 Zuviel Sonne ist allerdings ungesund. Selbst leichte Sonnenbrände sind schmerzhaft und ein Hilfeschrei der Haut. Kosmetik transparent informiert über den vernünftigen Umgang mit der Sonne.

„Meist summieren sich Sonnensünden über viele Jahre“, erklärt Stefan Kukacka, Sprecher von Kosmetik transparent.

Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahren unterschätzen die Folgen eines Sonnenbrandes. So ergab eine repräsentative Online-Befragung, dass fast sechs von zehn der 14- bis 29-Jährigen zumindest einen Sonnenbrand pro Jahr haben. Zum Vergleich bei den 60- bis 69-Jährigen sind es gerade zwei von zehn.1 Bei schweren, immer wiederkehrenden UV-Überdosierungen sind die körpereigenen Reparaturmechanismen überfordert, es können dauerhafte Schäden am Erbgut der Hautzellen entstehen. Eine mögliche Folge: Hautkrebs. „Der vernünftige Umgang mit der Sonne ist der wesentliche Faktor der Hautkrebsvorsorge“, betont Kosmetik-transparent-Sprecher Kukacka und verweist auf  sieben Sonnenregeln.

Die sieben Sonnenregeln

  1. Mittagssonne meiden: Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten.
  2. Viel Schatten: Die Intensität der Sonnenstrahlung halbiert sich im Schatten.
  3. Gut eincremen: Etwa sechs Teelöffel (circa 30 Mililiter) für den ganzen Körper sollten es pro Eincremen sein. Danach mindestens alle zwei Stunden nachcremen, da die Filterwirkung dann verbraucht ist. Auch nach dem Duschen, Schwimmen oder starkem Schwitzen muss der Schutz erneuert werden. Ob Creme, Lotion, Spray oder Öl, welches Produkt das richtige ist, hängt vom Hautbild ab. So eignen sich reichhaltige Cremes und Öle für sensible und trockene Haut. Bei unreiner Haut bewähren sich ölfreie Sprays oder mattierende Fluids. Für sensible Hauttypen gibt es emulgator- und fettfreie Sonnenprodukte. Auf die Lippen nicht vergessen.
  4. Hut und Sonnenbrille schützen Kopf und Augen.
  5. Achtung: Medikamente wie hormonelle Verhütungsmittel, Antibiotika oder Johanniskrautkapseln können die Lichtempfindlichkeit erhöhen und Pigmentflecken begünstigen.
  6. Babys und Kleinkinder brauchen besonderen Schutz, da ihre Pigmentzellen in der Haut noch nicht voll funktionsfähig sind. (Sonnencreme, Hut, Sonnenbrille, Sonnenschirm, Sonnenschutzkleidung)
  7. Sonnencremen aus dem Vorjahr entsorgen: Auf jeder Sonnencreme gibt es ein kleines Symbol mit einem geöffneten Tiegel, auf dem die Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen in Monaten angegeben ist.

Lichtschutzfaktor: Auf den Hauttyp kommt es an

Marken-Sonnenschutzmittel enthalten UVA- und UVB-Breitbandfilter. Diese absorbieren bedeutende Anteile der UV-Strahlung.

  • UVA-Filter schützen vor langfristigen Schäden, vorzeitiger Hautalterung, Lichtdermatosen und Sonnenallergien.
  • UVB-Filter bewahren vor Sonnenbrand.
  • Zusätzlich versorgen Sonnenschutzmittel die Haut mit Feuchtigkeit und kosmetischen Wirkstoffen.

Viele Personen schätzen ihren Hauttyp falsch ein und verwenden ein Sonnenschutzmittel mit zu geringem Lichtschutzfaktor. Sonnenanbeter glauben häufig auch, dass ein hoher Lichtschutzfaktor das Bräunen behindert. Tatsächlich ist die Bräune gesünder und länger anhaltend, wenn die Haut langsam bräunt. „Wer unsicher ist, sollte seinen Hauttyp von einem Dermatologen oder in der Apotheke bestimmen lassen“, so Kukacka. Die Eigenschutzzeit multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor ergibt dann die maximale Besonnungszeit an einem Tag. Ein Erwachsener mit einer Eigenschutzzeit von zehn Minuten und geschützt mit Lichtschutzfaktor 30 kann 10 x 30 Minuten, also fünf Stunden, in der Sonne verbringen.

Haushalts-Ausgaben und der Trend zu höherem Lichtschutzfaktor

Rund 17 Euro gibt ein österreichischer Haushalt laut GfK-Einkaufsstudie 2020 im Jahr für Sonnenschutz-Produkte aus.2 Sonnenschutzmittel werden innerhalb der Hautpflege zwar langsam, aber stetig bedeutender. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch Tagescremen mit integriertem Lichtschutzfaktor, die ganzjährig verwendet werden, um Hautalterungsprozesse zu verlangsamen.

Erfreulich ist, dass die Österreicherinnen und Österreicher vermehrt zu Produkten mit höherem Lichtschutzfaktor (LSF) greifen. 43 Prozent verwenden Sonnenschutz ab Lichtschutzfaktor 30. Nur rund sieben Prozent meinen, dass es nicht notwendig ist, sich vor der Sonne zu schützen.1 Dies zeigt, dass die Aufklärungs- und Informationsarbeit von Kosmetik transparent zu den Themen Sonne und Sonnenschutz Früchte trägt.

 

1 Sonnenschutz-Studie 2019 – Online-Befragung von 500 Personen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren durch Marketagent.com im Auftrag von Kosmetik transparent

2 Das Marktforschungsinstitut GfK erhebt seit Jahren das inländische Einkaufsverhalten in einer repräsentativen Stichprobe von 4.000 österreichischen Haushalten. Dieses Panel ist eine verkleinerte, maßstabgetreue Abbildung der Grundgesamtheit und repräsentiert die 3,8 Millionen österreichischen Privathaushalte. Ein österreichischer Haushalt erwarb 2020 durchschnittlich 26mal pro Jahr Kosmetik und Körperpflegeprodukte und gab dafür 235 Euro aus.