Die in Österreich vertriebenen Kosmetikprodukte sind sicher und verträglich. Verbraucher können kosmetische Produkte ohne gesundheitliche Bedenken anwenden. Das gewährleisten strenge Sicherheitskontrollen der Hersteller und die wissenschaftlich fundierte Prüfung und Genehmigung durch Behörden, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) oder die EU-Verbraucherschutzbehörden.

Die Auswahlkriterien von Global 2000 für die Kosmetik-Check-Kampagne sind als Orientierungshilfe für Verbraucher völlig ungeeignet und führen zu einer ungerechtfertigten Verunsicherung. Eine Vielzahl anerkannter wissenschaftlicher Studien und auch die Aufsichtsbehörden bestätigen die Sicherheit und gesundheitliche Unbedenklichkeit der betreffenden Rohstoffe. Für die Kosmetik-Hersteller haben sichere Produktanwendung und die Gesundheit der Verbraucher höchste Priorität.

Die Liste, die Global 2000 als Basis genommen hat, ist eine ältere so genannte „Verdachtsstoffliste“ der EU-Behörden. Die Autoren beschrieben den Zweck der Liste damals wie folgt: „The priority list of substances for further evaluation of their role in endocrine disruption” („Prioritätenliste von Substanzen, die in Bezug auf ihre Eigenschaften als endokrine Disruptoren weitergehend bewertet werden sollen”).

Daraus geht eindeutig hervor, dass für eine Einstufung als endokriner, also mit Hormonen vergleichbarer Stoff, eine Einzelbewertung jedes Stoffes durchgeführt werden muss. Diese ist für die Kosmetik bereits erfolgt: Die relevanten Inhaltsstoffe, die als Verdachtsstoffe zur weiteren Bewertung eingestuft wurden, sind vom wissenschaftlichen Beratergremium der Europäischen Kommission bereits bewertet und in der Anwendung in kosmetischen Mitteln für sicher befunden. Diese Stoffe haben eine sehr schwache Wirkung. Ein tatsächlicher Einfluss auf den Hormonhaushalt im menschlichen Körper ist in keinem Fall nachgewiesen worden.

Das bloße Vorhandensein eines Stoffen sagt noch lange nichts über eine Wirkung aus.

Kosmetik und Hormone: Weiterführende Informationen zum Nachlesen