Haut-, Haar- und Körperpflegeprodukte zeichnen sich durch reinigende und pflegende Eigenschaften aus, sie verwöhnen uns aber auch mit ihrem Duft. Je nach Duftstoff kann dieser unsere Stimmung beeinflussen oder sie sogar verändern: von müde in munter, gestresst in entspannt, traurig in fröhlich. Duft macht Stimmung. Die Wirkungsweise untersucht die sogenannte Aromachologie, ein Wort-Mix aus Aroma und Psychologie. Sie beschäftigt sich mit dem Einfluss von Aromen auf unsere Psyche. Erwiesen ist, dass Gerüche unmittelbar auf den Teil des Gehirns wirken, der unsere Emotionen steuert. In Tests wurde bestätigt, dass Düfte eine intensive Wirkung auf unser Nervensystem haben.

Das Duftempfinden ist eine höchst individuelle Angelegenheit. Was für den einen gut riecht, lässt  den anderen die Nase rümpfen.

Natürlich oder synthetisch ist der Nase egal

Vom chemischen Aufbau und der Wirkung sind natürliche und synthetische Duftstoffe identisch. Die synthetische Erzeugung ermöglicht wunderbare Phantasiekompositionen und auch die Nachstellung von natürlichen Duftnoten, die durch Extraktion und Destillation nicht gewonnen werden können. Die perfekte Wiedergabe des Maiglöckchendufts zum Beispiel ist erst durch den Einsatz bestimmter künstlicher Duftstoffe möglich geworden. Mehr zu Thema Duft und wie er entseht in unserem Beitrag „Wie entsteht ein Duft?“

Belebend wirken

  • Ingwer
    Ein frischer, herber Duft, der stimuliert und wärmt.
  • Rosmarin
    Würzig duftend, hat eine stark belebende Wirkung
  • Eukalyptus
    Ein frischer Duft, wirkt konzentrationsfördernd

Beruhigend wirken

  • Rose
    Mild und antiseptisch wirkend, beruhigt strapazierte haut und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt. Gleicht starke Gefühlsschwankungen aus
  • Melisse
    Zitronenartiger Duft, der aufheitert, entkrampft und verspannte Muskeln lockert
  • Lavendel
    Harmonisierender Duft, der schläfrig macht