Die Österreicher nehmen die Zahnpflege ernst, wie eine Umfrage von Marketagent.com im Auftrag von Kosmetik transparent zeigt.

Zahnpflege: So putzen die Österreicher

Ohne Fleiß kein Preis. Das ist Herrn und Frau Österreicher auch in Zusammenhang mit ihren Zähnen bewusst. Und deshalb greifen sie zu Zahnbürste, Zahnpasta und Co. Zumindest zweimal täglich putzen sieben von zehn Österreichern ihre Zähne und zwar am liebsten morgens nach dem Frühstück und abends. Mehr als 60 Prozent putzen ihre Zähne in der Regel zwei bis drei Minuten lang. Drei von vier Personen tun das auch noch mit Begeisterung: sie genießen nämlich das saubere und gepflegte Gefühl danach.

205 Millionen Euro für Zahnpflege

Rund 205 Millionen Euro wurden im Jahr 2017 für Zahnpflegeprodukte wie Zahnpasten, (elektrische) Zahnbürsten und Zahnseide ausgegeben. Ein Plus von 2,5 Prozentpunkten zum Jahr davor.*)

  • Nach wie vor am beliebtesten ist die klassische Zahnbürste, zu der die Hälfte der Bevölkerung greift.
  • Platz zwei belegt mit 44 Prozent die elektrische Putzhilfe. Diese entwickeln sich zunehmend zu professionellen, intelligenten Putzhilfen. So kann der Nutzer beispielsweise in Verbindung mit einer App in Echtzeit verfolgen, wo er bereits geputzt hat, und welche Bereiche des Mundes noch weiterer Pflege bedürfen. Und der Rest setzt auf Ultra-Schall-Zahnbürsten.

Übrigens: Etwa jeder Dritte wechselt monatlich die Zahnbürste. Dass zum Zähneputzen auch Zahncreme gehört, davon sind neun von zehn Österreichern überzeugt. Bei dieser kommt es den Zahnputzfans vor allem auf das Frischegefühl, einen Rundumschutz und die Inhaltsstoffe an. 20 % der Befragten vertrauen bei der Wahl ihrer Zahncreme auf eine Empfehlung ihres Zahnarztes. Spezielle Funktionen wie Whitening-Effekt oder Anti-Zahnstein spielen für rund 16 % eine Rolle. Und immerhin ein Drittel der Österreicher ergänzt das Zähneputzen durch Mundspülungen oder Mundwasser.

Pflege der Zahnzwischenräume: Am seidenen Faden

Nicht so viel Aufwand wird mit den Zahnzwischenräumen betrieben: Zwar denken fast 60 Prozent, dass diese täglich gereinigt werden sollten.

  • Aber nur 18 % der Österreicher greifen dafür zur Zahnseide.
  • Rund 13 % setzen auf Interdentalbürsten oder Zahnseidesticks.
  • Eine Munddusche findet sich gar nur in sieben Prozent der Haushalte.
  • Weiße Zähne gelten zwar als erstrebenswert, aber Produkte für die Zahnaufhellung werden nur von rund sechs Prozent angewendet.

Trendthema: Zahnaufhellung

Das Bleichen von Zähnen gilt als das Top-Thema in der Zahnpflege. Zwar haben 76 % der Befragten bisher keine Erfahrungen mit Zahnaufhellung, aber vier von zehn interessieren sich dafür. Rund acht Prozent würden dafür dem Zahnarzt gehen, rund fünf Prozent greifen zu Bleich-Gels, -cremen oder –Streifen.

Kriterium für Partnerwahl

„Schöne Zähne machen Menschen attraktiver.“ Davon ist immerhin jeder Zweite überzeugt. Mehr als ein Drittel meint, dass schöne Zähne ein Kriterium bei der Partnerwahl sind. Dass es Menschen mit schönen Zähnen im Berufsleben leichter haben bzw. im Privatleben erfolgreicher sind, das glauben fast 30 Prozent.

Was die Österreicher am Thema Zähne interessiert

45 % der Österreicher interessieren sich für Zahnpflege allgemein, gefolgt von Zahncremen, Zahnbürsten, Mundspülungen und Mundwasser. Zahnpflege für Kinder ist für rund 18 % ein Thema. Zahnschmuck spielt mit drei Prozent eine untergeordnete Rolle im Interessens-Ranking. Um sich zu informieren, ziehen stolze 60 Prozent den Zahnarzt zu Rate. Das Internet nutzt dafür rund ein Drittel der Österreicher. Die Zahnarzt-Assistentin ist für 31 % eine Informationsquelle, für 20 Prozent sind es Werbung und Fernsehen. In Zeitschriften und Magazinen gehen 16 % auf Informationssuche. Social Media Plattformen sind mit sechs Prozent als Informationsquelle hingegen deutlich abgeschlagen.

Kosmetik-Transparent-Tipp: Der folgende Videoclip mit Gerhard Gribl über Zähne und Mundhygiene

*) Quelle: Euromonitor International / Konsumausgaben im Drogereifach- und Lebensmittelhandel, bei Diskontern, Apotheken, im Online-Handel und Fachgeschäften