Wie pflegt sich Österreich? Welchte Hautpflege Trends gibt es in Österreich? Ein aktueller Report des YouGov-Haushaltspanels für Kosmetik Transparent liefert fundierte Daten zum Einkaufsverhalten im Segment „Personal Care“ (In-Home-Konsum). Die Ergebnisse zeigen deutlich: Die Budgets für die tägliche Routine steigen – mit klarem Fokus auf Hautgesundheit, Haarpflege und natürliche Inhaltsstoffe.
Der österreichische Markt für Kosmetik und Körperpflege verzeichnet ein stabiles Wachstum. Fast jeder Haushalt in der Alpenrepublik greift regelmäßig zu Pflegeprodukten. Der Report analysiert detailliert die Entwicklungen und zeigt, dass Konsumentinnen und Konsumenten bewusster und zielgerichteter investieren. Die Vormachtstellung des Drogeriefachhandels bleibt dabei unangefochten.
Skin Care & Hair Care: Die Treiber des Marktwachstums
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Hautpflege boomt, Gesichtspflege bleibt stabil: Besonders das Segment der Hautpflege (Skin Care) hat massiv an Umsatzbedeutung gewonnen. Das jährliche Haushaltsbudget kletterte hier signifikant von 82 Euro auf 90 Euro. Die Gesichtspflege (Facial Care) erwies sich als krisenresistenter Fixpunkt und konnte ihre Käuferreichweite auf hohem Niveau konstant halten.
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Haarpflege ist der unangefochtene und unverzichtbare Badezimmer-Klassiker: Ein absoluter Pflichtkauf in heimischen Badezimmern bleibt die Haarpflege: 74,4 Prozent aller österreichischen Haushalte erwarben im Analysezeitraum mindestens einmal ein Produkt aus der Kategorie „Hair“. Die durchschnittlichen Ausgaben für Shampoo, Conditioner und Stylingprodukte lagen pro Haushalt bei rund 51 Euro.
Der grüne Trend: Naturkosmetik gewinnt an Relevanz
Das Konsumentenbewusstsein für Nachhaltigkeit und natürliche Inhaltsstoffe schlägt sich direkt an den Kassen nieder. Zwar blieb die Käuferschicht in der Breite nahezu konstant, doch die bestehenden Käufer sind bereit, tiefer in die Tasche zu greifen: 45,7 Prozent der Haushalte kauften gezielt Naturkosmetik oder naturnahe Kosmetikprodukte. Die jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben in diesem grünen Segment stiegen spürbar von 51,80 Euro auf 56,50 Euro.
Einkaufsstätten: Wo kauft Österreich seine Kosmetik?
Der Vertriebskanal-Mix im Bereich Personal Care zeigt eine deutliche Dominanz des Fachhandels. Der Drogeriefachhandel baut seine Position als wichtigste Anlaufstelle weiter aus:
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Drogeriefachhandel: 65,7 % Marktanteil (Unangefochtene Nummer 1, weiter ausgebaut)
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Lebensmittelhandel (LEH): 18,0 %
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Diskontmärkte: 5,6 %
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Parfümerien: 4,9 % (Verlust von 1,0 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr)
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Apotheken: 3,3 % (Konstant im Vergleich zum Vorjahr)
Fazit Hautpflege Trends Österreich
Die YouGov-Studie für das Jahr 2025 verdeutlicht eine qualitative Evolution des österreichischen Marktes für Körperpflege: Trotz einer weitgehend konstanten Käuferreichweite investieren Herr und Frau Österreicher bewusster und budgetär großzügiger in ihr persönliches Wohlbefinden. Getragen von einem signifikanten Ausgabenboom bei zielgerichteter Hautpflege sowie einer gesteigerten Zahlungsbereitschaft im grünen Naturkosmetik-Segment, verlagert sich der Fokus klar in Richtung gesundheitsorientierter und nachhaltiger Routine. Dass der Drogeriefachhandel hierbei seine unangefochtene Vormachtstellung im Vergleich zu Supermärkten und Apotheken sogar weiter ausbauen konnte, unterstreicht zudem den Wunsch der Konsumenten nach einer gebündelten Fachkompetenz und breiten Produktauswahl direkt am Point of Sale.
Über die YouGov CP Austria Studie
Der Bericht „Personal Care 2025“ wurde für Kosmetik Transparent zusammengefasst. Als Grundlage dient das kontinuierliche YouGov-Haushaltspanel, bei dem die Einkäufe von 4.000 Privathaushalten (brutto) präzise und kaufnah durch das Scannen der EAN-Codes erfasst werden. Die Stichprobe ist ein maßstabgetreues Abbild der Grundgesamtheit und repräsentiert rund vier Millionen österreichische Privathaushalte.