Der Sommer liegt hinter uns – und damit auch die große Hitze und die intensive UV-Strahlung der Sonne. So wie vielen Menschen die Umstellung auf die dunkle und kalte Jahreszeit nicht ganz leicht fällt, so leidet auch die Haut unter Lichtmangel und dem Wechsel zwischen trockener Heizungsluft und der Kälte draußen. Trockene Haut entsteht, wenn mehr Wasser aus der Hornschicht abdunstet, als von unteren Hautschichten nachgeliefert wird. Richtige Pflege ist daher unbedingt nötig.

Diagnose: Trockene und spannende Haut

Das hilft: Grundsätzlich benötigt die Haut im Herbst und Winter eine lipidhaltigere Pflege als im Sommer. Denn bei sinkenden Temperaturen benötigt die Haut wieder mehr Fett, da sich die Talgproduktion mit zunehmender Kälte vermindert.

  • Bei extrem trockener Haut eignet sich ein spezielles Duschöl.
  • Gleich nach dem Duschen am besten nach dem Abtrocknen eine reichhaltige Creme, Body Milk bzw. Lotion, mit nährenden Inhaltsstoffen wie Olivenöl, Mandelöl, Wollwachse oder Bienenwachs auftragen.
  • Wer Zeit sparen will, kann auch effektive „In-der-Dusche“-Body-Produkte verwenden.
  • Zusätze von Urea oder Glycerin sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit in der Haut gebunden bleibt. Urea hilft, die Barrierefunktion für trockene Haut wiederherzustellen und den Wasserverlust zu normalisieren.
  • Und nicht vergessen: Häufiges und vor allem zu heißes Duschen stresst die Haut.

Diagnose: Müder Teint

Das hilft: Den Grauschleier mildert ein sanftes Peeling und eine Pflegemaske für das Gesicht. Sie entfernen abgestorbene Hautschüppchen und lassen den Teint klarer wirken. Pflegeseren, die mit kreisenden, massierenden Bewegungen aufgetragen werden, versorgen die Haut mit neuer Energie. Wirkstoffe wie Vitamine, weißer Tee, Coenzym Q10 oder Farnextrakte sorgen für einen frischen und gestrafften Teint.

Diagnose: Trockene Schienbeine

Das hilft: Schuppige Haut signalisiert, dass die Hautbarriere aus der Balance geraten ist. Die strapazierte Haut braucht lipidhaltige Cremes oder Lotionen, d.h. fetthaltige Cremes, z.B. mit Sheabutter, Nuss- oder Arganöl. Noch besser ist es, wenn auch feuchtigkeitsbindende Wirkstoffe wie Hyaluronsäure oder Panthenol enthalten sind. Wer mag erhält sich ein wenig Sommerfeeling durch intensiv pflegende Selbstbräuner.

Diagnose: Trockene Haut an den Füßen

Das hilft: Füße, die zu Trockenheit neigen, reagieren besonders sensibel, wenn sie nach der Freiluftsaison wieder in Socken verschwinden müssen. Ein warmes Fußbad mit einem Schuss Pflegeöl regt die Durchblutung an und weicht die Hornhaut auf. Danach die Füße gut eincremen. Hornhaut, die schon rissig ist, besser nicht mit dem Hornhauthobel bearbeiten. So bildet sich nur mehr verdickte Haut an den Füßen. Sanfter wirken Fuß-Peelings mit Bimssteineffekt.

Diagnose: Trockene und raue Hände

Das hilft: Die Haut an den Händen hat wenig Talgdrüsen und kaum Fettgewebe. Beim Abwaschen daher immer Gummihandschuhe tragen. Um aufgesprungenen Händen vorzubeugen, pH-Hautneutrale Waschlotionen nutzen. Nach dem Waschen rückfettende Creme auftragen. Inhaltstoffe wie Kamille oder Ringelblume wirken entzündungshemmend. Einmal wöchentlich ein lauwarmes Handbad zubereiten. Oder: Vor dem Schlafen gehen eine reichhaltige Handlotion auftragen, Baumwollhandschuhe überziehen und über Nacht einwirken lassen.

Unser Kosmetik-Tipp: Was trockene Haut gar nicht mag sind überheizte Räume und Klimaanlagen. Ideal ist eine Raumluftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent. Eine Alternative zu Luftbefeuchtern und Zimmer-Springbrunnnen sind Grünpflanzen.