kosmetik transparent

Verpackung pro und contra

Contra: Fragt man Konsumenten, was Ihnen bei Kosmetikprodukten wichtig ist, dann kommt Verpackung meist ganz weit hinten. Das zeigen die Studien von Kosmetik transparent. 48 Prozent der Konsumenten finden die Verpackung unwichtig und reihen sie an letzter Stelle.


Pro: 72 Prozent aller Kaufent-scheidungen fallen direkt am Verkaufsort.
42 Prozent der Österreicher sagen, dass Aktionen im Handel sie bei der Kaufentscheidung beeinflussen.

 

Pro: Wenn beispielsweise Produkte ein neues Outfit erhalten, finden es viele Konsumenten nicht mehr. Verpackung hat also eine wesentliche Orientierungs-funktion.


Schlussendlich muss aber auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Schließlich zieht die Verpackung vielleicht einen neuen Kunden an, aber erst der Inhalt, also das Produkt selbst, macht den Neukunden zum Wiederkäufer.

 

Nicht nur schöne Hülle!

Auch wenn es viele kaum wahrnehmen, wie ein Kosmetikprodukt aussieht, ist es nicht egal. Aber Verpackung muss noch mehr können als gut auszusehen.

Die richtige Verpackung ist eine Wissenschaft für sich. Die Markenhersteller testen nicht nur das Produkt selbst sondern auch die Verpackung in Consumertests. Meist werden mehrere Packaging-Varianten getestet. Auf dem Prüfstand stehen dabei Funktionalität, Schutz des Produktes sowie Auffälligkeit und Gefälligkeit.

 

1. Verpackung schützt
Die Verpackung schützt das Produkt, etwa vor Licht und Verderb. Damit hat die Verpackung auch Auswirkungen auf die Zusammensetzung eines Kosmetikprodukts. Werden beispielsweise Pumpspender verwendet, dann kommt die Creme weniger in Kontakt mit Luft und Verunreinigungen und benötigt weniger Konservierungsmittel.

 

2. Verpackung informiert
Auf der Verpackung müssen nach dem Kosmetikrecht wichtige Informationen für die Konsumenten stehen: z.B. Inhaltsstoffe, Hinweise zur Anwendung, Haltbarkeitsdatum nach dem Öffnen bis hin zu Hinweisen auf die Entsorgung wie etwa bei Spraydosen.

 

3. Verpackung funktioniert
Die Verpackung muss die bequeme Anwendung der Creme, des Duschgels oder des Lidschattens ermöglichen. Beispiel: Deosticks, die sich optimal an die Achselform anpassen und so für einen gleichmäßigen Auftrag sorgen. Oder Duschgels, die ergonomisch in der Hand liegen. Mascarabürsten, die die Wimpern beim Tuschen trennen oder verlängern.

 

4. Verpackung spart
Die Markenhersteller arbeiten ständig daran, dass die Verpackung kleiner, ökonomischer und umweltfreundlicher wird. Die heute üblichen Zahnpastatuben haben etwa dafür gesorgt, dass die Faltschachtel als Schutz wegfällt. Das spart nicht nur Verpackungsmaterial und Ressourcen bei der Herstellung. Sondern für die Konsumenten auch Geld.

 

5. Verpackung gefällt
Verpackungen sind Wegweiser im Geschäft. Eine edle Verpackung erhöht die Wertigkeit des Produkts. Der Trend geht in Richtung auffällige Verpackungen mit ungewöhnlicher Haptik, Verpackung mit Zusatznutzen – etwa Puderdose mit Spiegel - oder zu Farbe. Ungewöhnliche Formen und aufgeraute Flächen bei Lidschatten oder Puder heben sich sofort von der Masse ab.

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