„Die Österreicher lieben Sonnenbräune“, so Stefan Kukacka, Sprecher von Kosmetik transparent über die aktuelle Studie  Sonnenschutz.

  • Knapp 80 Prozent der Österreicher verwenden nie Selbstbräuner oder Cremes mit Bräunungseffekt,
  • nur vier Prozent gehen regelmäßig ins Solarium,
  • für mehr als jeden zweiten der Befragten (54 Prozent) gehört Sonnenbräune zum Urlaub dazu – eine Steigerung von vier Prozentpunkten zu der Vergleichsstudie aus dem Jahr 2015.
  • Frauen ist mit 56 Prozent Sonnenbräune noch wichtiger als Männern mit 51 Prozent.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Studie Sonnenschutz im Auftrag von Kosmetik transparent, bei der mehr als 500 webaktive Personen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren von Marketagent.com im Mai 2017 zum Thema Sonnenschutz befragt wurden. Sieben Trends rund um Sonnenpflege, Wissen und Einstellungen.

  • Trend 1: Braun statt blass

44 Prozent der Befragten gefallen sich mit gebräunter Haut am besten. Am wichtigsten ist mit 51 Prozent den 14- bis 19-jährigen das Braun-Sein, fast gleich auf mit den 20- bis 29-Jährigen. Zum Vergleich: Nur rund ein Drittel der 60- bis 69-Jährigen legt Wert darauf, gebräunt zu sein. Stefan Kukacka: „Alarmierend ist, dass sich gerade die 14- bis 19-Jährigen, die sich gebräunt am besten gefallen, am wenigsten konsequent schützen.“ Nur rund 31 Prozent der 14- bis 19-Jährigen achten immer darauf. Fast 39 Prozent dieser Altersgruppe haben denn auch jedes Jahr einen Sonnenbrand.. Durchschnittlich erleiden 27 Prozent der Österreicher jährlich einen Sonnenbrand, ein Plus von fünf Prozentpunkten im Vergleich zu 2015.

„Jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken“, warnt Stefan Kukacka, Sprecher von Kosmetik transparent.

  • Trend 2: Sonnenschutz eher im Sommer-Urlaub

Vier von zehn Befragten geben an, sich immer gut Sonnencreme, -lotion oder –spray aufzutragen. 2015 war es fast jeder Zweite (47 Prozent). Gleichzeitig ist der Anteil derer gestiegen, die Sonnenschutz nur im Sommer-Urlaub verwenden (von 27 auf aktuell 30 Prozent). Männer neigen stärker als Frauen dazu, sich ausschließlich im Urlaub einzucremen.

  • Trend 3: Höherer Lichtschutzfaktor, LSF

41 Prozent der Befragten verwenden für den Körper Sonnenschutz mit LSF 30 bis 50, gefolgt von 34 Prozent, die sich für LSF 15 bis 25 entscheiden. Im Gesicht dominiert mit 40 Prozent der Sonnenschutz mit LSF 30 bis 50, gefolgt von LSF 15 bis 25 mit 31 Prozent. Die Verwendung von sehr hohem Schutzniveau LSF 50 + ist von 2015 auf 2017 leicht auf 13 Prozent gestiegen. Das niedrige Schutzniveau 6 bis 10 ist sowohl im Gesicht als auch am Körper gesunken.

  • Trend 4: Mittagssonne meiden und im Schatten liegen

Die Mittagssonne meiden und generell am liebsten im Schatten liegen: Daran hält sich mehr als jeder zweite Befragte. Um fast zwei Prozentpunkte mehr als 2015. Frauen zeichnet dieses Bewusstsein stärker aus als Männer. Auch sind davon ältere Menschen eher überzeugt als die Jungen.

  • Trend 5: Eincremen der Kinder nicht nur im Urlaub

Drei Viertel der Befragten schützen ihre Kinder immer gut vor der Sonne, nicht nur im Urlaub. Das sind um vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 2015. Stefan Kukacka: „Diese Fürsorge zeigt, dass den Österreichern die Gefahren der Sonne bewusst sind. Sie wissen, dass die Verwendung von ausreichendem Lichtschutz auf der Haut Sonnenbrand vorbeugt.“

  • Trend 6: Informationsbedarf bei UVA-/UVB-Zeichen

Knapp ein Drittel weiß, dass die Mehrheit der auf dem Markt erhältlichen Sonnenpflegemarken beide Arten von UV-Filtern nutzt, um hoch wirksame Mittel zur Vorbeugung von Sonnenbrandschäden herzustellen. Dieses Bewusstsein ist von 2015 auf 2017 um mehr als fünf Prozentpunkte gestiegen. Allerdings: Rund 70 Prozent der Österreicher kennen die UVA-/UVB-Zeichen bzw. deren Bedeutung nicht – mehr als 2015.

  • Trend 7: Die Hauttypen 3 und 4 dominieren in der Selbsteinschätzung

68 Prozent ordnen ihren Hauttyp den Kategorien 3 und 4 zu, die schnell bis sehr schnell bräunen und eher sonnenunempfindlich sind. Der Hauttyp 1, der fast nicht bräunt und sehr leicht Sonnenbrand bekommt, ist mit knapp fünf Prozent am wenigsten stark in der Selbsteinschätzung vertreten. Der Hauttyp 2, der rasch einen Sonnenbrand bekommt, rangiert auf Platz zwei mit 27 Prozent.

Markt für Sonnenkosmetik: Wetterabhängig – Österreicher achten auf Markenprodukte

45 Millionen Euro wendeten die Österreicher 2016 für Sonnenschutzprodukte auf, im Vergleich zu 2015 ein Plus von rund einem Prozentpunkt. In den kommenden fünf Jahren wird erwartet, dass der Markt auf über 50 Millionen Euro steigt. (Quelle: Euromonitor International). Etwa 35 Prozent der Österreicher achten beim Kauf von Sonnenschutzprodukten ganz bewusst auf Markenprodukte. 32 Prozent kaufen vor der Sommersaison immer ein neues Sonnenschutzprodukt.

Achtung: Rund 34 Prozent achten nicht auf das Haltbarkeitsdatum von Sonnenschutzprodukten, sondern verwendet sie, bis sie aufgebraucht sind: Sonnenschutz ist aber, wie auch alle anderen Kosmetika, nur eine gewissen Zeit haltbar. Stefan Kukacka: „Auf jedem Sonnenschutzprodukt gibt es ein kleines Symbol mit einem geöffneten Tiegel, auf dem die Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen in Monaten angegeben.“