Sonnenschutz beim Skifahren ist genauso wichtig wie beim Sonnenbaden am Strand. Denn trotz klirrender Kälte und Schneesturm besteht die Gefahr eines Sonnenbrands. Die UV-Strahlen sind in der Höhe noch deutlich gefährlicher und können sogar die Netzhaut an den Augen schädigen. Wir verraten, warum Sonnenschutz beim Skiurlaub nicht fehlen darf.

Sonnencreme für Sommer im Winter ungeeignet 

Wenn ein Urlaub im Gebirge geplant ist, muss ein möglichst fettreicher, vergleichsweise wasserarmer Sonnenschutz beim Skifahren mit ins Gepäck. Dieser schützt die Haut vor Sonne, Wind und frostigen Temperaturen. Sonnencremes für den Sommer sind für den Winter ungeeignet: Die Rezepturen sind sehr wasserreich und bieten auf dem Berg keinen ausreichenden Schutz. Im Gegenteil: Sie können die Haut aufgrund des hohen Wassergehalts irritieren und Hautrötungen oder geplatzte Äderchen verursachen.

Sonnenschutz beim Skifahren:  Hoher Lichtschutzfaktor gefragt

Da die UV-Belastung selbst bei bedecktem Himmel sehr hoch ist, darf ein Sonnenschutz beim Skifahren mit einem Mindest-Lichtschutzfaktor 20 nicht fehlen. Das gilt für die ganze Familie und natürlich besonders für Kinder. Ideal ist eine Kombination aus Sonnencreme und Lippenpflegestift, der auch die empfindlichen Lippen schützt.

Augen vor UV-Strahlung schützen

Nicht nur die Haut, auch die Augen benötigen einen speziellen Schutz. Bei Sonnenschein reflektiert der Schnee das helle Licht, bei Nebel wird es durch die Feuchtigkeit gestreut. In beiden Fällen ist die Strahlungsintensität auf der Piste deutlich höher als im Tal. Daher gilt: Beim Sonnenschutz beim Skifahren auch nie auf eine Sonnenbrille oder eine Skibrille mit UVA- und UVB-Filter vergessen.

Schluss mit Schweiß: Deos schützen 

Beim Skifahren, Snowboarden und Langlaufen kommen wir oft richtig ins Schwitzen. Umso wichtiger ist ein Deo, das keine störenden weißen Deoflecken auf der Skiunterwäsche hinterlässt und vor Schweiß schützt.  

Wind und Kälte: Pflege für Gesicht und Körper

Ebenso wie die empfindlichen Lippen muss auch unsere Haut vor der Kälte geschützt werden.

  • Ideal ist eine Gesichtscreme, die eine schützende Barriere gegen Kälte, Nässe und Wind aufbaut.
  • Wer zu trockener Haut im Gesicht neigt, sollte auch im Skiurlaub nicht auf eine wöchentliche Gesichtsmaske verzichten.
  • Nicht nur das Gesicht braucht bei eisigen Temperaturen eine Extra-Portion Pflege. Auch der Haut verlangen Kälte und Schweiß eine Menge ab. Feuchtigkeitsspendende Bodylotions stärken die Hautbarriere und sorgen für zarte Haut.

Hand- und Fußpflege auch im Skiurlaub

Sie werden kalt, schwitzen, kühlen dann wieder ab, werden nass – unsere Füße machen beim Wintersport einiges mit. Füße nach dem Duschen mit einer Fußpflegecreme und einer kleinen Massage verwöhnen. Auch die Hände müssen an einem Skitag viel aushalten. Deswegen bei jedem Einkehrschwung einmal gründlich die Hände eincremen. 

Unser Kosmetik-Tipp für den Sonnenschutz im Skiurlaub: Gesicht eincremen bevor der Tag auf der Piste beginnt. Nicht auf das Eincremen der „Sonnenterrassen“ (Nase, Ohren und Wangenknochen) und der Lippen vergessen. Und: Regelmäßig nachcremen.