
Mineralische Öle wie Paraffinöle, Vaseline und Paraffinwachse sind Naturstoffe, die sich seit über 100 Jahren zur Herstellung von Arzneimitteln und kosmetischen Mitteln bewährt haben. Der Vorwurf, dass Paraffine zur Verstopfung der Poren führen, ist wissenschaftlich haltlos. Auch die Deutsche Gesellschaft für Dermopharmazie hat dies untersucht und keine Anhaltspunkte für diese unerwünschte Wirkung gefunden.
Die Feuchtigkeitsregulierung der Haut wird durch die mineralischen Öle nicht beeinträchtigt, sondern unterstützt. Dr. Erich Leitner, Geschäftsführer der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) sagt dazu: „Mineralische Öle wie Paraffine sind extrem gut erforscht und vor allem für Personen mit empfindlicher Haut und Allergiker die beste Wahl, wenn es um Öle geht. Paraffine sorgen für eine weiche, geschmeidige, angenehme und glatte Haut. Gleichzeitig schützen Paraffine wie alle Öle davor, dass die Haut Feuchtigkeit verliert. Der oft zitierte Fettfilm auf der Haut, der die Hautatmung beeinträchtigen soll, tritt bei kosmetischen Mitteln nicht auf. Dazu müsste man schon Öl so speziell verdicken, dass es eine feste Schicht bildet, wie ein Plastiksackerl. Aber dann wäre es egal, ob das Öl pflanzlich, tierisch, synthetisch oder mineralisch ist.“
Paraffine, Vaseline und Paraffinwachse haben sich aufgrund ihrer hervorragenden Hautverträglichkeit und Pflegeleistung gerade bei sensibler und empfindlicher Haut bewährt. Sie glätten die Hautoberfläche, machen sie weich und geschmeidig und begünstigen die Feuchtigkeitsregulation der Haut. Bei trockener Haut vermindern sie den Wasserverlust der Haut und leisten so einen guten Schutz vor Feuchtigkeitsverlust. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass Pflanzenöle bessere Pflegeeigenschaften haben als mineralische Öle.
Weiteres Plus: Mineralischen Ölen oxidieren nicht und werden dadurch nicht ranzig oder verderben. Das ist ein entscheidender Vorteil der mineralischen Öle im Vergleich zu solchen pflanzlicher oder tierischer Herkunft, die stabilisiert oder denen Antioxidantien zugesetzt werden müssen.
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