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Nur jeder zweite Österreicher kennt das UVA-Zeichen

Aufklärung ist notwendig. Nur 53 Prozent der Österreicher – also gut die Hälfte – haben das neue UVA-Zeichen schon bewusst wahrgenommen. Ungestützt wissen nur 0,4 Prozent die Bedeutung. Immerhin 57 Prozent assoziieren spontan UVA-Strahlung damit. Und bei mehreren Antwortmöglichkeiten entschieden sich immerhin knapp 60 Prozent für die richtige Möglichkeit – dass damit der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des UVB-Schutzes beträgt.

Studie Sonnenschutz 2011

Sonnenschutzmittel werden innerhalb des Bereichs Hautpflege langsam aber sicher bedeutender. 2010 betrug ihr Umsatzanteil 14 Prozent, 2009 waren es 13 Prozent. Das Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher für die Notwendigkeit eines geschützten Umgangs mit der Sonne steigt. Trotzdem gilt noch immer das Ideal:

Braun gebrannt ist schön

Sommer, Sonne, Strand und Meer – da denken die Österreicher auch an Urlaubsbräune. Für drei von vier Österreichern gehört ein sonnengebräunter Teint einfach zum Urlaub dazu. Besonders Frauen und Teenager finden, dies ist ein wichtigenr Aspekt. Der Grund dafür ist simpel: Braun gebrannt gefallen sich jede dritte Frau und jeder dritte Jugendliche am besten. Das zeigt das Kosmetik-Trendpanel, das Marketagent.com im März/April 2009 durchgeführt hat. 500 Österreicher zwischen 14 und 59 Jahren gaben Auskunft über ihre Einstellungen und ihr Verhalten zum Thema Sonnenschutz.

 

Die Zeiten des ungeschützten Bratens in der Sonne sind Gott sei Dank endgültig vorbei, zumindest bei den Vorsätzen der Österreicher. 54 Prozent der Österreicher halten Sonnenschutz für sehr wichtig, 32 Prozent für wichtig. Nur 8 Prozent der Befragten meinen, es ist nicht wichtig, sich mit Sonnencreme vor zu viel Sonne zu schützen.

Österreicher schätzen sich sonnenunempfindlich ein

Geht es nach der Eigeneinschätzung der Österreicher, dann beschreiben sich 40 Prozent als wenig sonnenempfindlich (Hauttyp 3) und 33 Prozent (Hauttyp 4) als sonnenunempfindlich. Nur 28 Prozent schätzen sich als sonnenempfindlich (Hauttyp 2) oder sehr sonnenempfindlich (Hauttyp 1) ein. Diese Selbsteinschätzung hat natürlich Auswirkungen auf die Wahl der Sonnenschutzmittel. Die am meisten verwendeten Sonnencremes haben nur einen Lichtschutzfaktor zwischen 15 und 25. Das entspricht einem mittleren Schutzniveau. Alarmierend: Auch helle Hauttypen verwenden prinzipiell eher niedrigere Lichtschutzfaktoren.

Risikofaktor: 11 Prozent haben jedes Jahr mindestens einen Sonnenbrand

Jeder Sonnenbrand ist ein Risiko. Aber 5 Prozent der Befragten verwenden überhaupt keine Sonnenschutzmittel. Und viele verwenden zu niedrige Sonnenschutzfaktoren oder bleiben einfach zu lange in der Sonne. 11 Prozent der Österreicher haben nach eigenen Angaben jedes Jahr mindestens einen Sonnenbrand. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre haben deutlich häufiger Sonnenbrände. Gemeinsam mit dem stärkeren Bedürfnis nach Sonnenbräune eine gefährliche Mischung. „Die Haut vergisst nichts“, sagt Ing. Gerhard Gribl, Konsulent von Kosmetik transparent und fügt hinzu, „Sonnenschäden machen sich erst viele Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte später bemerkbar.“ 

Gut gecremt – oder nur halb geschmiert

"Sonnenschutzmittel sind essentiell bei der Vorbeugung von Hautkrebs“, sagt Gerhard Gribl. „Dabei kommt es allerdings auch auf die richtige Anwendung an.“ Nur wer richtig eingecremt ist, hat einen ausreichenden Schutz.

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