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Haarfarben: Veröffentlichungen bestätigen die Sicherheit

In den vergangenen Jahren wurde in der Presse immer wieder über Studien berichtet, die über einen möglichen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Haarfarben und Blasenkrebs spekulierten. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der letzten Monate lassen keinen Zusammenhang zwischen Krebs und Haarfarben erkennen:

 

  • Eine Meta-Analyse an der McGill University in Montreal, die 79 verfügbare Studien prüfte, ergab kein erhöhtes Risiko zwischen dem Färben von Haaren und Krebs. (1)
  • Eine Multicenter-Studie aus Spanien zeigte, dass kein Zusammenhang zwischen Blasenkrebs und Haare färben besteht. (2)
  • Eine Studie der John A. Burns School, Hawaii, bestätigte die Sicherheit von Haarfarben. (3)
  • Eine schwedische Kohortenstudie belegte, dass Friseure kein erhöhtes Blasenkrebsrisiko haben. (4)
  • Die School of Public Health der Johns Hopkins University prüften 83 epidemiologischen Studien, die zwischen 1993 and 2004 publiziert wurden. Diese Studie kam ebenfalls zu dem Schluss, dass kein kausaler Zusammenhang zwischen Haarfarben und Krebs besteht. 

 

Mit diesen Studien werden die Aussagen früherer umfangreicher epidemiologischer Studien bestätigt, wie die der American Cancer Society mit 570.000 und der Harvard-University mit 120.000 befragten Frauen. Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Anwendung von Haarfarben und dem Auftreten von Krebs. Bereits 1993 prüfte das IARC (The International Agency for Research on Cancer), eine Arbeitsgruppe der WHO (World Health Organization), die Aussagekraft von 78 publizierten epidemiologischen Studien zu Haarfarben und resümierte: kein Kausalzusammenhang zwischen Haare färben und einem erhöhten Krebsrisiko. Haarfarben sind kosmetische Mittel und unterliegen den umfangreichen und strengen Regelungen des europäischen Kosmetik-Rechts sowie den Kontrollen der zuständigen Überwachungsbehörden. Seit vielen Jahren erfolgt im Rahmen dieser Gesetzgebung, eine umfangreiche toxikologische Absicherung der Haarfarbstoffe vor dem Einsatz in Marktprodukten. Dies erfolgt unter Einbeziehung des unabhängigen, wissenschaftlichen Expertengremiums (SCCS) der EU-Kommission, das auch in seiner neuesten Veröffentlichung an der von ihm verabschiedeten Absicherungsstrategie für Haarfarbstoffe festhält (5). Hierfür werden gegenwärtig alle in der EU verwendeten Haarfarbstoffe einer erneuten, äußerst umfangreichen Sicherheitsbewertung unterzogen und zudem bereits vorhandene Materialien genutzt. Die Industrie legt hierzu dem unabhängigen, wissenschaftlichen Expertengremium zahlreiche Prüfergebnisse nach den neuesten Richtlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen vor. Die Einheitlichkeit der Aussagen der oben angeführten epidemiologischen Studien bestätigt erneut die Sicherheit der Haarfarbprodukte für die kosmetische Anwendung. Zusammengefasst: Haarfarben bieten bei sachgemäßen Gebrauch stets ein hohes Maß an Sicherheit für den Verbraucher. 

 

Studie

 

Weitere Informationen zum Thema Haarfarben und Allergien finden Sie unter folgenden Links:
Aufklärung der Verbraucher über Allergien auf Haarfarben gewährleistet
Information zum Thema Haarfarben und Allergien

Literatur

  1. Bahi Takkouche, Mahyar Etminan, Agustin Montes-Martinez (2005) Personal Use of Hair Dyes and Risk of Cancer – A Meta-analysis Journal of the American Medical Association 293, 2516-2525
  2. Kogevinas M, Marcos R, Garcia-Closas M, Tardon A, Garcia-Closas R, Serra C, Carrato A, Fernandez F, Espinoza F, Castano-Vinyals G, Rothman N, Yeager M, Chanock S, Lloreta J Real F, Dosemici M, Malats N, and Silverman D. (2005) Hair dye use and genetic variation in relation to micronuclei in urothelial cells and bladder cancer risk in Spanish women Proceedings of the American Association of Cancer Research 46, 517
  3. Efird J.T., Holly E.A., Cordier S., Mueller B.A., Lubin F., Filippini G., Peris-Bonet R., McCredie M., Arslan A., Bracci P. and Preston-Martin S. (2005)Beauty Product-related Exposurees and Childhood Brain Tumors in Seven Countries: Results from the SEARCH International Brain Tumor StudyJournal of Neurooncology 72, 133-147
  4. Kamila Czene, Sanna Tiikkaja and Kari Hemminki (2003)Epidemiology – Cancer Risk in Hairdressers: Assessment of Carcinogenicity of Hair dyes and GelsInernational Journal of Cancer 105, 108-112
  5. Scientific Committee on Consumer Products (2005)Opinion SCCP/0930/05 

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