kosmetik transparent

Zahlen und Fakten

47 Prozent aller Österreicher färben zumindest gelegentlich ihre Haare.
39 Prozent vertrauen auf den Friseur,
29 Prozent machen es selber und
32 Prozent wechseln ab.

 

Bei den Frauen helfen 79 Prozent ihrem Farbton nach, bei den Mänern 13 Prozent.

 

Am Liebsten experimentieren die 20-39 jährigen (55 Prozent), ab 50 Jahren nimmt die Lust zum Haare färben wieder deutlich ab (43 Prozent).

Haare färben: So geht's ganz einfach

Fast 60 Prozent der Österreicher helfen ihrer Naturhaarfarbe zumindest zeitweise auf die Sprünge. Und immer öfter färben die Österreicher zu Hause. Kein Wunder. Die Markenhersteller haben sich einiges einfallen lassen, damit Haare färben ganz einfach wird. Markenhaarfarben sind heute einfach aufzutragen, tropfen nicht, pflegen bereits beim Färben und haben eine hohe Leucht- und Deckkraft. Trotzdem passieren beim Haare färben immer wieder Missgeschicke.

 

Damit garantiert das richtige Ergebnis herauskommt, hat Kosmetik transparent Mythen und Fakten gesammelt.

Längere Einwirkzeit = intensivere Farbe?

Bitte nicht. Die angegebene Einwirkzeit ist genau abgestimmt, um ein optimales Farbergebnis und für eine möglichst schonende Anwendung zu erzielen. Eine längere Einwirkzeit bringt keine intensivere Farbe. Wer die Farbe zu lange auf der Kopfhaut lässt, riskiert zudem Hautreizungen.

Hilfe, Haarausfall?

Keine Panik. Jeder Mensch verliert im Durchschnitt rund 50 bis 100 Haare pro Tag. Im Frühjahr und Herbst können es auch mehr sein. Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Je länger und je dunkler die Haare, desto auffälliger ist der Haarausfall. Wenn die Haare aber büschelweise ausgehen, sollte auf alle Fälle ein Arzt aufgesucht werden.

Fönen für intensiveres Farbergebnis?

Bitte nicht. Die Hitze beschleunigt den Färbeprozess. Deshalb sollte dieses Hilfsmittel den Profis überlassen bleiben. Werden Fön und Folie nicht sachkundig einsetzt, kann das zu Hautirritationen und Haarschäden führen.

Haarfarben und Allergien?

Haarfarben lösen nur in sehr seltenen Fällen Allergien aus. Ein paar einfache Tipps stellen sicher, dass Haarfarben keine Hautreizungen auslösen können:

  • Verträglichkeitstest: Dieser sollte auf alle Fälle vor dem ersten Haarefärben, aber auch später von Zeit zu Zeit an einer unauffälligen Stelle, etwa in der Armbeuge gemacht werden.

  • Handschuhe schützen die Hände und Nägel vor Verfärbungen und minimieren den direkten Kontakt mit der Haut.

  • Nur auf intakter Kopfhaut: Selbst ein leichter Sonnenbrand oder eine kleine Wunde bedeuten, dass die Kopfhaut geschädigt ist und auf Haarfarben empfindlich reagieren kann.

  • Haare färben und nicht die Kopfhaut: Eventuelle Farbflecken sollten gründlich mit einem mit Gesichtswasser getränktem Wattepad entfernt werden.

  • Achtung vor Henna-Tatoos: Manche Henna-Tattoos enthalten verbotener Weise eine zu hohe Konzentration von Para-Phenylendiamin. Der intensive und lange Kontakt durch das Tattoo kann dazu führen, dass manche Haarfarben nicht mehr vertragen werden.

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