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Farbcode hilft bei der Wahl der Haarfarbe

Wer selbst färbt, kennt das Problem. Wie wird die neue Haarfarbe aussehen? Auf allen Packungen ist zwar die Haarfarbe abgebildet. Trotzdem: Die Farbe kastanienbraun sieht auf der Packung X ganz anders aus als auf der Packung Y. Damit Friseure garantiert zur passenden Haarfarbe greifen, gibt es im Professional-Bereich eine Farbcodierung auf den Packungen. Das ist eine zwei- bis dreistellige Zahl. Die erste Zahl gibt die Farbtiefe an, auch Grundton genannt. Dahinter folgt die Farbrichtung beziehungsweise Farbintensität. Der Grundton gibt Auskunft, wie hell oder dunkel das Haar wird.

 

  • 10: lichtblond
  • 9: hellblond
  • 8: blond
  • 7: mittelblond
  • 6: dunkelblond
  • 5: hellbraun
  • 4: mittelbraun
  • 3: dunkelbraun
  • 2: schwarzbraun
  • 1: schwarz

 

Die Nuancierung dagegen bestimmt die Farbreflexe. Hier wird festgelegt, ob das Haar aschig, golden oder rötlich schimmert. Während der Grundton bei allen Herstellern einheitlich kodiert ist, kann die Nuancierung variieren.

Folgende Töne sind aber überall gleich:

  • 0 natur
  • 1 asch
  • 2 matt / perlmutt-irisé
  • 3 gold
  • 4 kupfer / goldrot
  • 5 mahagoni
  • 6 violett / rot


Die Zahl 4.5 bedeutet, dass der Grundton mittelbraun ist und der Farbreflex rot. Das ergibt ein schönes Kastanienbraun. Bei 6.46 ist das Ergebnis ein von rötlichem Hauch abgetöntes kupferndurchscheinendes Dunkelblond.

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