Lassen Sie sich beim Kauf eines Parfums Zeit. Denn bis sich alle Duftstoffe entwickelt haben, dauert es. Experten unterscheiden unterschiedliche "Noten":
Die Kopfnote wird in den ersten 10 Minuten nach dem Auftragen des Duftes wahrgenommen, sagt aber nichts über die Gesamtkomposition aus. Zitrusdüfte entfalten sich beispielsweise besonders schnell.
Die Herznote entfaltet sich erst rund 10 Minuten nach Auftragen des Parfüms, sie ist der eigentliche Duftkörper. Das Herz eines Parfums besteht meist aus Blütendüften.
Die Basisnote können Sie erst zuletzt riechen. Sie verstärkt und sichert den lang anhaltenden Duft eines Parfums. Basis sind meist sogenannte Fixateure, also Holz- oder Moosriechstoffe.


Jedes Parfum ist einzigartig. Es hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Alchemie. Trotzdem kann es einer olfaktiven Familie zugeordnet werden: floral, zitrus, orientalisch, chypre, oder fougère.
Die florale Familie vereinigt alle Düfte, deren Besonderheit die Blume ist: Jasmin, Rose, Veilchen, Tuberose... Es handelt sich um DIE weibliche Familie. Sie ist ausgesprochen facettenreich und reicht von floral-fruchtig über floral-aquatisch bis hin zu floral-grün.
Wärme und Sinnlichkeit sind typische Vertreter der orientalischen Düfte. Vanille, pudrige und balsamische Komponenten charakterisieren diese Familie.
Der Name stammt von dem Duft „Chypre“, den 1917 Francois Coty kreiert hat. Chypre Düfte zeichnet die harmonische Vereinigung von kontrastierenden Duftnoten aus, wie zitrisch-animalisch oder blumig-moosig.
Fougère ist das französische Wort für Farn. Diese Familie wird verwendet um maskuline Parfums zu beschreiben. Häufig aromatisch (Lavendel, Rosmarin) mit einer Mischung aus zitrischen (Bergamott), blumigen (Geranium) und balsamischen Noten (Coumarin, Tonka).
by WEBtivation