Prinzipiell kann jeder jeden Trend tragen, es kommt nur auf das wie an. Entscheidend sind Augenform und -stellung. Im Idealfall beträgt der Abstand zwischen den beiden Augen eine Augenlänge. Wer helle und dunkle Farben gekonnt einsetzt, kann kleine "Schönheitsfehler" einfach wegschummeln.
Eng stehende Augen wirken besser, wenn Sie das Lid hell grundieren und in den äußeren Augenwinkeln dunklerer Lidschatten verwenden.
Bei weit auseinander stehenden Augen ist es umgekehrt: Dunkle Farben innen, helle außen.
Runde Augen wirken schmäler, wenn der Eyeliner über den Augenwinkel hinausgezogen wird.
Bei schmalen Augen hilft ein gleichmäßig breiter Lidstrich, der exakt bei den Augenwinkeln endet. Dieser öffnet die Augen und lässt sie optisch größer erscheinen.

Brillengläser verändern je nach Dioptrienstärke das Auge. Bei Kurzsichtigen wirken die Augen durch den Glasschliff kleiner, bei Weitsichtigen größer.
Unser Tipp: Kurzsichtige sollten dunkle Farben vermeiden, sie machen die Augen noch kleiner. Für Weitsichtige sind dunkle Farben dagegen ideal.

Dekorative Kosmetik ist laut Nielsen mit zwölf Prozent Anteil das viertgrößte Segment bei Kosmetik im Lebensmittelhandel und Drogeriefachhandel.
Augen und Gesichtsmake-up stehen für mehr als 65 Prozent der dekorativen Kosmetik. Danach folgen Lippen- und Nagelpflege nahezu gleichauf mit einem Anteil von je rund 18 Prozent.
Zwei Drittel der Österreicherinnen greifen regelmäßig zum Beautycase und unterstreichen mit dekorativer Kosmetik ihren Typ. Vier von zehn Frauen schminken sich mindestens einmal täglich. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie von Kosmetik transparent.
Die Gründe für’s Schminken sind unterschiedlich. Für besondere Anlässe legen sich beispielsweise drei Viertel der Österreicherinnen ins Zeug. Sechs von zehn Österreicherinnen fühlen sich geschminkt einfach attraktiver. „Es unterstreicht meinen Typ“, so die gängige Meinung.
In welchem Ausmaß dekorative Kosmetik eingesetzt wird, hängt von der persönlichen Einstellung ab. Eine von drei Frauen würde niemals ungeschminkt aus dem Haus gehen. Andererseits schminken sich drei von zehn nur für’s Ausgehen. Mit Schminke auffallen ist nur für eine Minderheit ein Thema. Gerade einmal neun Prozent stimmen dieser Aussage zu.
Vier von zehn Schminkerinnen besitzen eine Vielfalt an Lippenstiften, Kajals, Lidschatten, Rouge, Lipliner und Co. Schließlich ist für viele Schminken eine Frage der Anlässe. Außerdem probieren drei von zehn auch gerne was Neues aus. Sieht man sich die am meisten verwendeten Produkte an, so ergibt sich dennoch eine Regelmäßigkeit. Am häufigsten werden Lippenstift und Wimperntusche verwendet. Zwei Drittel der Frauen verwenden regelmäßig Lippenstift, sechs von zehn meistens Wimperntusche und je vier von zehn regelmäßig Kajal/Eyeliner und Lidschatten. Wimperntusche, Kajal und Eyeliner gehören dabei zu den bevorzugten Schminkutensilien der Jüngeren, Lippenstift ist vor allem bei Personen ab 56 Jahren im Einsatz.
Make-up kann nicht nur Augen sprechen lassen und schöne Lippen zur Geltung bringen, sondern auch kleine Mängel wie Blässe, Hautunreinheiten oder Narben abdecken. Somit ist dekorative Kosmetik nicht nur eine Frage des Modetrends sondern trägt zum Wohlbefinden bei.
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