
Lidstrich verwackelt, verklebte Wimpern, Augenringe, zu kleine Augen, zu schmale Lippen, zu große Nase? Mit den richtigen Tipps mogeln Sie kleine Schönheitsmakel einfach weg.
Ein Abdeckstift kaschiert kleine Hautunregelmäßigkeiten. Mattierende und antiseptische Wirkstoffe helfen außerdem Unreinheiten zu beseitigen. Für die empfindliche Augenpartie und Augenringe empfiehlt sich ein flüssiges Abdeckfluid.
Damit sich die Farbe nicht in den Fältchen absetzt, sollte vor dem Auftragen loser Puder auf den Lidern aufgetragen werden. Danach den Lidschatten in dünnen Schichten auftragen und lieber mit weniger Farbe beginnen – und dann noch ein zweites oder drittes Mal auftragen.
Um einen gleichmäßigen Lidstrich zu erzielen, ist es hilfreich sich mit einem Finger einen festen Halt zu suchen. So weit wie möglich innen angesetzt, wird der Lidstrich dann zu zwei Drittel im Bogen, und im letzten Drittel in gerader Linie zur Braue gezogen. Leichter geht es, wenn man die Lidhaut im Augenwinkel leicht nach oben zieht. Schwarz passt im Prinzip zu jedem Teint. Tagsüber kann der Kontrast - vor allem bei sehr heller Haut - zu stark erscheinen. Alternative sind Smoke, Khaki oder Dunkelbraun. Diese natürlichen Nuancen schmeicheln jedem Hautton.
Beim Schminken kommt es immer auf die richtigen Proportionen an. Profis vermessen deshalb ein Gesicht, bevor sie beginnen. Dann wird das Ergebnis gleichmäßiger und kleine Schönheitsfehler können leichter weggeschummelt werden. Prinzipiell geht man davon aus, dass das Gesicht in drei Teile geteilt ist: Stirn, Nase-Wangen-Partie, Mund-Kinn-Partie.
Make-up verleiht einen ebenmäßigen Teint und kaschiert kleine Unregelmäßigkeiten. Um den perfekten Ton zu finden, empfiehlt sich, verschiedene Nuancen am unteren Wangenknochen (direkt über dem Halsansatz) aufzutragen und diese bei Tageslicht zu vergleichen. Der perfekte Ton sollte nicht dunkler sein als die natürliche Hautfarbe und praktisch mit der Haut "verschmelzen". Für langen Halt und besonders gleichmäßige Ergebnisse sollte die Feuchtigkeitscreme am besten schon 20 Minuten vor dem Make-up aufgetragen werden. Dann die Grundierung hauchdünn mit einem Schwämmchen applizieren. Um einen maskenhaften Effekt zu vermeiden, Make-up immer von der Gesichtsmitte aus nach außen hin auftragen, zuletzt auf Nase und Kinn. Anschließend mit sanftem Druck in die Haut klopfen.
Ein wenig Puder auf den Lippen schafft eine fettfreie Grundlage, auf der die Lippenstiftfarbe länger hält und auch besser zum Ausdruck kommt. Ein Lippenkonturenstift betont die Lippen und lässt sie auf natürliche Weise voller aussehen. Die äußere Lippenkontur von der Mitte der Lippe bis zum äußeren Rand ziehen. Die Lippenform wird so korrigiert und ein Auslaufen des Lippenstiftes verhindert. Farbe am besten mit einem Pinsel auftragen. In der Lippenmitte beginnen. Für Extraglanz und Volumen sorgt Lipgloss. Einfach über den Lippenstift auftragen. Kleine Lippen wirken durch helle, blasse Farben und Glanz optisch größer, dunkle Farben verkleinern dagegen.
Damit der Lack gut haftet, vor dem Lackieren die Hände immer gründlich mit Seife waschen – die Nägel sollen fettfrei sein. Nagellack zuerst mit einem Pinselstrich in der Mitte auftragen. Anschließend jeweils einen Pinselstrich rechts und links davon platzieren. Damit beim Auftragen keine Streifen entstehen: Pinsel gut abstreifen, wenig Farbe auftragen und zweimal lackieren. Überlack lässt den Nagellack länger glänzen und verhindert das Absplittern.
Puder verleiht dem Make-up den letzten Schliff - er fixiert und mattiert den Teint. Das Make-up zuerst ein paar Minuten einziehen lassen, etwas Puder mit einem Pinsel aufnehmen, an der Hand leicht abklopfen und über schnell glänzende Stellen wie Kinn, Nase und Stirn streichen. Zur Fixierung auch Wangen, Augen und Lippen leicht bestäuben. Für einen besonders natürlichen Look ist ein professioneller, großer Puderpinsel ideal, der in jeder Drogerie erhältlich ist.
Die Wimpern müssen vor dem Auftragen trocken und fettfrei sein. Pünktchenweise (vor dem Tuschen) aufgetragener Kajal oder Eyeliner verdichtet spärlichen Wimpernwuchs schon am Ansatz. Wichtig bei hellen Wimpern: Während des Tuschens das Augenlid sanft mit den Ringfinger nach oben ziehen – so gelangt das Bürstchen näher an den Wimpernansatz. Das Bürstchen im Zickzack vom Ansatz zu den Spitzen führen, um ein Verschmieren zu verhindern. Das Ganze auch am unteren Wimpernrand. Zusammengeklebte Wimpern sofort mit einem Wimpernkämmchen trennen.
Wer mit einer Wimpernzange arbeitet, sollte regelmäßig die Silikonpolster erneuern, damit die Härchen nicht abbrechen. Kurze Wimpern bringt ein Kniff nahe am Lidrand in Form, längere Wimpern brauchen einen weiteren in der Mitte für sanften Aufwärtsschwung.
Künstliche Wimpern: Einzelne Haarbündel, zwischen die eigenen Wimpern gesetzt, wirken edler als ein ganzes Band. Ist der Kleber trocken, echte und „falsche“ Wimpern zusammen mit Mascara tuschen.
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