Achten Sie darauf, dass die Wimpern trocken und fettfrei sind. Vor dem Tuschen aufgetragener Kajal oder Eyeliner verdichtet spärlichen Wimpernwuchs schon am Ansatz.
Wichtig bei hellen Wimpern: Ziehen Sie das Augenlid während des Tuschens sanft mit den Ringfinger nach oben – so gelangt das Bürstchen näher an den Wimpernansatz. Das Bürstchen im Zickzack vom Ansatz zu den Spitzen führen, um ein Verschmieren zu verhindern. Das Ganze auch am unteren Wimpernrand. Zusammengeklebte Wimpern sofort mit einem Wimpernkämmchen trennen.
Künstliche Wimpern: Einzelne Haarbündel, zwischen die eigenen Wimpern gesetzt, wirken edler als ein ganzes Band. Ist der Kleber trocken, echte und „falsche“ Wimpern zusammen mit Mascara tuschen.


Wimperntusche oder Mascara ist das liebste Schminkutensil der Österreicherinnen. Kein Wunder, dass sie eine wichtige Triebkraft für Innovationen im dekorativen Markt bildet. Am wichtigsten bei Wimperntusche ist das Ergebnis: schöne, dichte Wimpern. Dabei spielen drei Komponenten zusammen: Formel, Bürste und Abstreifer.
Eine Mascaraformel besteht im allgemeinen aus einer Mischung unterschiedlicher Wachse, Pigmente, Filmbildner und Wasser. Die Wachse spielen hier eine entscheidende Rolle beim Volumenaufbau auf der Wimper. Die richtige Mischung zwischen harten, formgebenden und weicheren elastischen Wachsen hat großen Einfluss auf die Haltbarkeit. Bei wasserfester Mascara sind anstelle des Wassers leicht flüchtige Lösungsmittel enthalten, die abdampfen und dann die Farbe haltbar machen. Außerdem setzen die Markenhersteller spezielle Filmbildner ein, die wasserabweisende Eigenschaften besitzen.
Bei der Bürste lassen sich zwei grundsätzlich verschiedene Typen beschreiben. Die „klassische“ Faserbürste und die „Plastik“- oder „Gummibürste“. Letztere ist seit 2004 auf dem Markt zu finden und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Ihre Stärke liegt vor allem im tendenziell besseren Trennverhalten. Bei der klassischen Faserbürste gibt es eine Fülle von unterschiedlichen Formen und Spielarten. Vor allem die Beschaffenheit der einzelnen Fasern, die „Dichtigkeit“ und Schnittform der Bürste beeinflussen maßgeblich ihre Volumen-, Länge- oder Trennungs-Eigenschaften.
Der Abstreifer ist ein kleines ringförmiges Element, das in der Flaschenöffnung der Mascaraflasche eingebaut ist. Die Bürste taucht in die Masse ein und wird beim Herausziehen durch den Abstreifer von „überschüssiger“ Masse befreit. Der Abstreifer bestimmt darüber, wieviel Mascara auf die Bürste und damit auf die Wimper gelangt. Damit hat er großen Einfluss auf die Beauty-Eigenschaften und Performance einer Mascara.
Bei einer erfolgreichen Mascara-Entwicklung müssen Formel, Bürste und Abstreifer perfekt auf einander abgestimmt sein, um so den Wunsch der Konsumentin zu erfüllen: schöne ausdrucksstarke Wimpern.
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