Schwitzen und trotzdem gut riechen

Schon an kühlen Tagen sondert jeder Mensch mindestens 300 ml Schweiß ab, und wenn die Hitze zunimmt, werden es deutlich mehr - nämlich bis zu 700 ml, fast drei Viertel Liter Flüssigkeit! Spätestens jetzt haben Deos Hochsaison. Schließlich genügt schon das unangenehme Gefühl des Schwitzens, wir wollen wenigstens nichts davon riechen.
Der Deomarkt ist 2009 etwas mehr als sechs Prozent im Vergleich zu 2008 gewachsen. Allein im Lebensmittelhandel und in Drogerie-Fachmärkten gaben die Österreicherinnen und Österreicher für Deos rund 45 Millionen Euro aus.
„Der Markt ist in Bewegung und die Konsumenten sind offen für Produktinnovationen“, zeigt sich Ulrich Schmidt, Sprecher von Kosmetik transparent, der Kommunikationsplattform der Markenkosmetikhersteller, erfreut über das steigende Interesse der Österreicherinnen und Österreicher bei Deos.
Männer stark im Kommen
Die Zeiten, in denen Körperpflege als Spezial-Gebiet und Hobby für Frauen gesehen wurden, sind vorbei.
Auch Männer legen zunehmend großen Wert auf ihr Äußeres und wollen wie in vielen Bereichen auch beim Geruch die Kontrolle behalten. Davon profitieren nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Umgebung, denn Männerschweiß wird aufgrund der Sexualhormone oft stechender und intensiver empfunden als der von Frauen. Wissenswertes rund ums Schwitzen
„Nur ein Prozent aller Schweißdrüsen befinden sich im Achselbereich. Die übrigen zwei bis fünf Millionen sind über den gesamten Körper verteilt. Besonders konzentriert finden sie sich an Fußsohlen, Handflächen und auf der Stirn. Auch wenn er nicht angenehm ist, so hat Schweiß doch eine wichtige regulierende Wirkung für den Menschen. Er sondert Gifte aus dem Körper aus und hilft, die Körpertemperatur um die 37 °C zu halten,“ so Univ.-Prof. Dr. Werner Aberer von der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie in Graz.
Deodorant oder Antitranspirant?
Je nach Wirkungsweise unterscheidet man Deodorants (Geruchsabdecker) und Antitranspirantien (Schweißhemmer). Deodorants haben einen angenehmen Duft und reduzieren die Entwicklung der Bakterien.
Antitranspirantien hingegen beeinflussen die Aktivität der Schweißdrüsen und hemmen damit den Transpirationsfluss um 20 bis 50 Prozent. Die meisten Antitranspirantien enthalten ebenfalls geruchsneutralisierende und keimhemmende Inhaltsstoffe.
Tipp - beide Produktarten ausprobieren und testen, welche persönlich sympathischer ist. |
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Tipps für heiße Tage
• Haare sind eine beliebte Brutstätte für geruchs-bildende Bakterien. Um den Körpergeruch gering zu halten, empfiehlt es sich daher, die Haare unter den Achseln zu entfernen.
• Tägliches Duschen in der Früh mit wechselnder Temperatur hilft dem Körper, besser mit Temperaturschwankungen umzugehen. Kühle Arm- und Fußbäder erfrischen zwischendurch.

• Teeliebhaber können sich mit Ingwer- und Salbeitee etwas Gutes tun. Diese Pflanzen regen das Vegetativum an und mindern übermäßiges Schwitzen.
• Gerade jetzt gibt es wieder viele Testaktionen und Angebote bei Deodorants. Wählen Sie aus der Vielfalt Ihre neue Lieblingsmarke und -sorte.
Dann lässt sich ein heißer Sommertag noch besser genießen!
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