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Ab auf die Piste!

Strahlender Sonnenschein, glitzernder Schnee und trockene Kälte: Was für den Wintersportler der Traum für einen gelungenen Tag auf der Skipiste ist, stellt für seine Haut eine enorme Belastung dar. Aufgrund der alpinen Höhe ist die Haut extremen Bedingungen ausgesetzt. Pro 1.000 Höhenmeter nimmt die Ultraviolett-B-Strahlung um 15 bis 20 Prozent zu und wird obendrein vom Schnee reflektiert und verstärkt. Zusätzlich können Kälte und Wind der Haut gewaltig zu schaffen machen. Gegen Sonne und Kälte hilft nur eins: fettreiche Cremen.
Setzen Sie auf speziellen Winter-Sonnenschutz
Wenn ein Urlaub im Gebirge geplant ist, muss ein möglichst fettreicher, vergleichsweise wasserarmer Sonnenschutz mit ins Gepäck, der die Haut nicht nur vor zu viel Sonne, sondern auch vor Wind und frostigen Temperaturen schützt. Sonnencremes für den Sommer sind für den Winter daher ungeeignet: Die Rezepturen sind sehr wasserreich und bieten Skifahrern bzw. Snowboardern keinen ausreichenden Schutz. Im Gegenteil: Sie können die Haut aufgrund ihres hohen Wassergehalts irritieren und Hautrötungen oder geplatzte Äderchen verursachen.
Mindest-LSF 20 schützt vor Sonne, Kälte und Wind
Da die UV-Belastung selbst bei bedecktem Himmel sehr hoch ist, darf ein Sonnenschutzmittel mit einem Mindest-Lichtschutzfaktor 20 auf der Piste nicht fehlen. Da auch die Haut der Lippen besonders empfindlich ist, empfiehlt sich eine Kombination aus Creme und Lippenschutzstift. Diese Produkte passen problemlos in jede Anoraktasche und sind daher zweifelsohne für jeden Skifahrer und Snowboarder ungemein praktisch: Zum Nachcremen und Erneuern des Sonnenschutzes sind sie am Berg jederzeit griffbereit.
Wichtig: Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die intensive Sonne in den Bergen und setzen sie sich nicht unbegrenzt der Wintersonne aus. Grundsätzlich gilt: Eigenschutzzeit (z.B. 10 oder 20 Minuten) x Lichtschutzfaktor = max. Gesamtaussetzungszeit. Wer beispielsweise ungeschützt nach 10 Minuten in der Sonne rote Haut bekommt, kann mit Lichtschutzfaktor 30 ca. fünf Stunden in der Sonne bleiben.
Tipp: Cremen Sie sich das erste Mal ein noch bevor Sie auf die Piste gehen und tragen Sie das Sonnenschutzmittel immer reichlich auf. Vergessen Sie auch nicht auf das Eincremen der so genannten „Sonnenterrassen“ (Nase und Wangenknochen) und der Lippen. Nur wenn Sie regelmäßig Nachcremen bleibt Ihr Sonnenschutz für den gesamten Skitag bestehen.
Sonnenschutz nicht nur im Hochsommer
Die ersten Sonnenstrahlen locken viele Sonnenhungrige ins Freie, weil sie endlich wieder Wärme und Licht tanken wollen. Dabei vergessen viele, dass die Haut nach dem Winter besonders empfindlich und nicht mehr an die Sonne gewöhnt ist. Laut Aussagen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ist die Ozonschicht dieses Jahr besonders dünn, und das erhöht die Sonnenbrandgefahr zusätzlich.
Verwenden Sie deshalb schon jetzt und nicht nur im Urlaub ein entsprechendes Sonnenschutzmittel, wenn Sie sich im Freien aufhalten. Egal ob wolkiger Himmel oder strahlend schön – die UVA Strahlung ist im Tagesverlauf fast gleich hoch, während die bekanntere UVB-Strahlung um die Mittagszeit ihren Zenit erreicht.
Wie viel Creme ist nötig, um gut geschützt die Sonne genießen zu können?
Die EU empfiehlt zwei Milligramm pro Quadratzentimeter. Das entspricht der Menge von sechs Teelöffeln: je einer für Gesicht, Arme, Oberkörper und Rücken, sowie einer für jedes Bein.
Verwenden Sie im Zweifelsfall immer einen höheren Lichtschutzfaktor, und achten Sie auf das UVA/UVB Symbol auf den Produkten. Es stellt sicher, dass der UVA-Schutzfaktor mindestens ein Drittel des deklarierten UVB Schutzes erreicht.
Tipp: Tragen Sie Sonnenschutz schon in der Früh auf – das verhindert nicht nur Sonnenbrand, sondern wirkt auch lichtbedingter Hautalterung entgegen.
