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12.05.2011

Richtiger Umgang mit Kosmetikprodukten

Markenkosmetik-Produkte bestehen aus hochwertigen Inhaltsstoffen. Um diese möglichst lange zu erhalten, schützt die Verpackung vor Verunreinigung und Verderb. Doch auch die richtige Handhabung bei der Anwendung hat einen großen Einfluss auf die Lebensdauer eines Produktes.

 

Mit ein paar Grundregeln bleiben Creme, Duschbad, Sonnenschutzmittel und Co länger verwendbar.

  • Packungen nur zum unmittelbaren Gebrauch öffnen.
  • Produktpackung immer gut verschließen.
  • Kosmetikprodukte vor Wärme und direkter Sonneneinstrahlung schützen.
  • Kosmetikprodukte niemals verdünnen oder miteinander mischen. Ausgenommen, es ist vorgeschrieben.
  • Vor der Verwendung kosmetischer Mittel Hände waschen!
  • Alle Gegenstände sauber halten, die mit kosmetischen Produkten in Berührung kommen. Das gilt für Make-up-Schwämmchen, Pinsel oder Spatel. Regelmäßig mit Seife oder Shampoo auswaschen und gründlich trocknen lassen!
  • Bei Wimperntusche und flüssigen Eyelinern das Pumpen im Behältnis vermeiden. Dadurch gelangen Luft und Bakterien in das Produkt.
  • Nachfüllsysteme vor der Wiederverwendung reinigen und trocknen.
  • Angebrochene Packungen rasch verbrauchen.

 

Tipp: Achten Sie auf das Haltbarkeitssymbol auf der Verpackung (Tiegel mit geöffnetem Deckel und auf die Angaben der Monate für die Haltbarkeit nach dem Öffnen).

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30.06.2010

Duftstoffe in Kosmetika können mehr

Wie herrlich riecht der Sommer! Das Wasser des Badesees, die frisch gemähte Wiese - ja selbst unsere Lieblingssonnencreme hat einen unwiderstehlichen Duft.

Wir verbinden die Gerüche mit schönen Sommererlebnissen und fühlen uns automatisch wohl.

Wir Menschen können mehrere Tausend Gerüche unterscheiden. Für diese Duftwahrnehmung ist die Riechschleimhaut in der oberen Nasenhöhle zuständig. Unsere Geruchsrezeptoren binden die Geruchsmoleküle aus den Düften und machen sie  für die Zellen chemisch registrierbar.

Viele Duftstoffe sind in der Lage, das Wohlbefinden und die kognitiven Leistungen des Menschen zu beeinflussen.

 

Aromatherapie – die Wirkung der Düfte

In der klassischen Aromatherapie wird den Düften eine starke Wirkung nachgesagt: Eukalyptusöl zum Beispiel soll aktivierend wirken, Lavendelöl beruhigend.

Aber Riechstoffe werden nicht nur über die Nase aufgenommen. Sie können auch über die Haut ins Blut gelangen und uns so beeinflussen. In einer Studie des Departments für Klinische Pharmazie und Diagnostik der Universität Wien aus dem Jahr 2008 wurden Eukalyptol aus dem ätherischen Eukalyptusöl und Linalool aus dem Lavendelöl verwendet.
 
In dieser Studie wurden die Duftstoffe auf die Bauchhaut der Probanden aufgetragen. Die Auswertung ergab, dass Eukalyptol über die Bauchhaut resorbiert zur Aktivierung von Hirnregionen führte. Für Linalool wurde festgestellt, dass nach transdermaler Resorption Gehirnregionen aktiviert wurden, die mit Entspannung in Zusammenhang stehen.

Anregen oder Beruhigen

Die Studie bestätigt die Annahme, dass Duftstoffe auch über die Haut in den Körper gelangen und spezifische Effekte auslösen. Sie können die Wirkung des Produktes aktiv unterstützen, durch Anregen und Aktivieren oder Beruhigen und Entspannen.

 

Tipp für Ihr Wohlfühlprogramm
Setzen Sie Ihre Lieblingsdüfte gezielt zum Entspannen am Abend oder zum Aktivieren am Morgen ein

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