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Naturkosmetik – worauf man achten sollte
Der Trend zu natürlichen Produkten spielt auch im Kosmetikbereich eine zunehmend größere Rolle. Konsumenten suchen Produkte mit natürlichen, naturidenten und körpereigenen Inhaltsstoffe. Naturkosmetik ist in aller Munde. Doch dieser Begriff ist nicht geschützt. Deshalb ist nicht jedes Produkt, das mit Natur wirbt, auch tatsächlich Naturkosmetik.
Grundsätzlich unterliegen alle Kosmetikprodukte den gleichen gesetzlichen Bestimmungen. Darüber hinaus gelten für Naturkosmetika spezielle Richtlinien und Kriterien und es gibt eine fast unüberschaubare Zahl an Gütezeichen. Ein einheitliches von Naturkosmetikherstellern organisiertes Label existiert in Österreich nicht.
Die Veröffentlichung einer Hersteller-Richtlinie für Naturkosmetika - Kodexkapitel B33 im Österreichischen Lebensmittelbuch - soll künftig mehr Transparenz und Klarheit für die Konsumenten schaffen.
Kosmetika nach dem österreichischen Kodexkapitel Naturkosmetik, werden fast ausschließlich aus Naturstoffen hergestellt. 100 % Natur können Kosmetikprodukte trotzdem niemals erreichen. Natur pur ist auch nicht immer im Sinne der Konsumenten. Kosmetika können sehr rasch verderben, und so gibt es für manche Inhaltsstoffe wie Konservierungsmittel Ausnahmen.
Auch wenn oftmals angenommen wird, dass Naturkosmetik prinzipiell besser ist, sollte man dennoch wachsam sein. Allergieauslösende Stoffe kommen nämlich auch in der Natur vor und können zu Hautreizungen führen.
Tipp: Lassen Sie sich deshalb in Apotheken, Drogerien oder Reformhäusern beraten, und greifen Sie zu Produkten namhafter Hersteller.
