Fünf Tipps für die Mundpflege
Schöne Zähne signalisieren Kraft, Jugend und Vitalität. Fünf Tipps für die richtige Mundhygiene.
1. Für Zwischendurch: Der zuckerfreie Kaugummi
Grundsätzlich gilt: Zähne zwei Mal täglich nach dem Essen für zwei bis drei Minuten putzen. Der Speichelfluss neutralisiert Säuren im Mund. Ein zuckerfreier Kaugummi hilft diesen Vorgang zu unterstützen.
2. Zahnbürste regelmäßig wechseln
Ob Zahnbürste oder Elektrische: Bürste spätestens nach drei Monaten – im Rhythmus der Jahreszeiten – wechseln. Ausgefranste Borsten haben eine größere Oberfläche, wodurch Bakterien besser daran haften.
3. Rotieren statt sägen
Die richtige Putztechnik, auch „Rot-Weiß-Technik“ genannt, funktioniert so: Zahnbürste vom Zahnfleisch kommend über die Zähne führen, um Verletzungen des Zahnfleisches zu vermeiden. Mit der Zahnbürste über den Zahn rotieren. Besonders praktisch: Elektrische Zahnbürsten nehmen uns die ermüdenden Bewegungen ab, sollten aber trotzdem sorgfältig angewendet werden, um die Zähne so „umfassend“ wie möglich zu erreichen.
4. Mundspülungen und Zahnseide verwenden
Karies hat zu 80 Prozent seinen Ausgangspunkt zwischen den Zähnen. Zahnseide und Mundspülungen gelangen an schwer zugängliche Stellen, denn die Zahnbürste erreicht nur ein Viertel des Mundraumes.
5. Die Zunge pflegen
Durch den Zungenbelag wird die Bakterienbildung gefördert. Mundgeruch ist die Folge. Mit Zungenschabern wird der Belag wirkungsvoll entfernt.
Expertentipp: Eine ausgewogene Ernährung ist für die Vorbeugung von Zahnkrankheiten unverzichtbar. Grüner Tee, Avocados, Äpfel, Käse oder Zwiebel enthalten einen hohen Gehalt an Vitamin C, D und Mineralstoffen, die unsere Zähne auf natürlichem Wege schützen. Süßigkeiten in Maßen genießen.
Das Haarpflege-ABC
Nicht nur unsere Haut benötigt im Sommer Schutz vor UVA/UVB Strahlen. Die intensive Sonnenbestrahlung schädigt auch unser Haar. Tipps für gepflegtes, kräftiges und glänzendes Haar.
Das richtige Shampoo
Die Wahl des richtigen Shampoos ist der erste Schritt zu einer gesunden Wallemähne. Für alle Haartypen gibt es die passende Lösung. Bei feinem und kraftlosem Haar sind Volumenshampoos die richtige Pflege. Sie punkten mit sanfter Reinigung und leichter Pflege. Trockenes Haar wird mit reichhaltigen Pflegeshampoos mit einem hohen Anteil an Ölen verwöhnt. Lockenshampoos schützen gelocktes Haar vor dem Austrocknen. Und fettiges Haar wird mit einem milden und leicht entfettendem Shampoo gepflegt.
Conditioner und Kuren
Conditioner v
ersorgen das Haar mit pflegenden Wirkstoffen und erhöhen die Kämmbarkeit. Sie glätten Spliss, polstern Feuchtigkeitsdepots wieder auf und schützen coloriertes Haar vor Farbverlust. Wer’s besonders eilig hat, greift zu Leave-In-Sprühkuren, die nach dem Haarewaschen aufgesprüht oder eingearbeitet und nicht ausgewaschen werden. Spezialkuren mit Tiefenwirkung sind besonders reichhaltig. Nach der Haarwäsche einarbeiten und fünf Minuten einwirken lassen. Danach gründlich ausspülen.
Geballte Pflegepower
Im Alltag sind es Büros mit Klimaanlage, die unser Haar strapazieren. Im Urlaub sind es Sand, Wind und Salzwasser. Trockene Spitzen und Spliss sind die Folge. Haarspitzenfluids entfalten ihre Pflegewirkung besonders schnell und reparieren, wo Not am Haar ist. Fluid direkt nach der Haarwäsche oder auch zwischendurch in die Spitzen einkneten.
Haaröle: Die neuen Allrounder
Haaröl ist ein wahres Multitalent. Es schenkt strapaziertem Haar eine Extraportion Pflege, lässt Locken definierter wirken, schützt vor Spliss, erfreut die Kopfhaut und sorgt für Glanz, Kraft und Geschmeidigkeit. Und das Beste: Haaröl gibt sich heute sogar als echtes Leichtgewicht – ideal auch für feines Haar.
Expertentipp: Haaröl nicht nur auf den Handflächen verreiben, sondern Hände „einseifen“. So verteilt sich das Öl gleichmäßig im Haar.
Die Kunst des Parfümierens
Ein Duft ist die erste Botschaft an unser Gegenüber. Doch aufdringliche Duftwolken sind ein No-Go. Unsere Tipps zum Auftragen von Parfüm und Eau de Toilette.
Weniger ist mehr
Wird der Duft direkt auf die Haut gesprüht, reichen ein bis zwei Sprühstöße Eau de Parfum oder drei bis vier Spritzer Eau de Toilette. Parfüm bzw. Eau de Toilette von unten nach oben aufsprühen. Da die Duftmoleküle nach oben steigen, entfaltet sich so der Duft am besten. Ideal sind 20 bis 30 cm Entfernung beim Aufsprühen.
Die richtigen Körperstellen
Traditionell wird Parfum dort aufgetragen, wo das Blut pulsiert. Zu diesen Körperstellen zählen die Innenseiten der Handgelenke, Pulsadern, Kniekehlen, Innenseiten der Arme und Ellenbogen, Schläfen, Dekolleté, Ohrläppchen. Die Wärme dieser Hautpartien hilft dem Duft dabei, sich zu entfalten. Wichtig: Duft nicht zwischen den Handgelenken zerreiben. Dies zerstört die Duftmoleküle.
Wie Tag und Nacht
Parfümeure empfehlen, tagsüber ein Parfum auf die untere Körperhälfte aufzutragen. So kann der Duft während des Tages aufsteigen und wird erst nach und nach wahrgenommen. Am Abend entfalten sich Düfte auf Hals, Nacken und Haare besonders gut.
Expertentipp: Haare speichern den Duft von Parfum besonders lange und sind deshalb ein idealer Duftträger. Um Flecken zu vermeiden, Parfum bzw. Eau de Toilette nicht auf die Kleidung sprühen.
Seren: Intensive Pflege für beanspruchte Haut
Trockene Haut, Spannungsgefühle, erste Fältchen? Seren versorgen die Haut intensiv mit Nährstoffen und Feuchtigkeit und lassen den Teint wieder strahlen.
Was ist ein Serum?
Eine hochkonzentrierte Intensivpflege, die zusätzlich zur Pflegecreme verwendet wird. Seren haben meist Öl- oder Geltexturen. Sie sind mit einer hohen Wirkstoffdosis angereichert, um Hautproblemen wie Fältchen oder trockener Haut vorzubeugen.
Was bewirken Seren?
Seren sind ein Kick für die Haut. Vor allem, wenn der Teint müde und abgespannt wirkt, bringt ein Serum rasch sichtbare Erfolge. Nicht nur für Frauen ab 30 sind Seren geeignet. Auch für jüngere Frauen gibt es passende Produkte, z.B. Seren mit Antioxidantien gegen schädliche Umwelteinflüsse oder Feuchtigkeits-Seren gegen trockene Haut. Letztere werden im Bedarfsfall eingesetzt. Anti-Aging-Seren wirken am besten in einem mehrwöchigen Kur-Programm.
Wie werden Seren aufgetragen?
Nach der Reinigung und vor der Pflegecreme. Haut gründlich reinigen und mit einem Tonic klären. Ein paar Tropfen Serum sanft in die Haut einklopfen. Eine sanfte Gesichtsmassage verstärkt den Effekt. Anschließend wie gewöhnlich die Tages- oder Nachtcreme auftragen.
Expertentipp: Ein wöchentliches Peeling verstärkt die Aufnahmefähigkeit der Haut für die Wirkstoffe des Serums.
Auffällig unauffällig: Ein Make-Up für den Tag
Ein Tages-Make-Up darf nicht zu auffällig sein, soll aber trotzdem den Teint strahlen lassen. Wir zeigen in unserer Step-by-Step-Anleitung, wie es geht.
Schritt 1: Augen- und Tagescreme einmassieren
Nach der Gesichtsreinigung Augen- und Tagescreme gut einmassieren. Das macht munter und garantiert, dass das Make-Up besser hält.
Schritt 2: Make-Up und Puder auftragen
Mit einem Pinsel oder einem Schwämmchen den Teint mit einer Foundation grundieren. Anschließend mit Puder fixieren.
Schritt 3: Schatten abdecken
Der Concealer sollte immer eine Nuance heller als die Grundierung sein. An den inneren und äußeren Augenwinkeln auftupfen und mit der Fingerspitze gleichmäßig verteilen.
Schritt 4: Lider schattieren
Für ein Tages-Make-up genügt ein Hauch Farbe, um die Lider zu betonen. Cremelidschatten in hellem Graubraun passt immer. Er wird nur auf das bewegliche Oberlid gepinselt und über der Lidfalte mit dem Finger verwischt.
Schritt 5: Wimpern tuschen
Für den natürlichen Look Mascara nur auf die oberen Wimpern bürsten. Dabei das Bürstchen vom Wimpernrand bis zu den Spitzen ziehen. In der Mitte ansetzen, leicht ruckeln, bis die Bürste greift, dann durchgleiten.
Schritt 6: Rouge bringt Frische
Puderrouge in zartem Apricot bringt Frische. Mit einem Rougepinsel wenig Farbe aufnehmen, kurz auf der Hand abklopfen, dann die Farbe vom Haaransatz zur Gesichtsmitte hin ausstreichen.
Schritt 7: Lipgloss auftragen
Transparent-Gloss auf den Lippen ist tagsüber genau richtig: Die Lippen wirken durch die Glanzpartikel voller.
Expertentipp: Das Tages-Make-Up lässt sich auch tagsüber rasch auffrischen. Viele Markenkosmetik-Produkte gibt es in handlichen Reise- und Probiergrößen für die Handtasche.