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Frische-Kick mit Trockenshampoos
Das Kosmetik-Comeback des Jahres heißt „Trockenshampoo“. Die Wunderwaffe aus der Sprühdose gehört derzeit zu den absoluten Trendprodukten bei Haarpflege und –styling. Kein Wunder: Die kleine, schnelle Erfrischung fürs Haar ist gerade in hektischen Zeiten, aber auch auf Reisen, ungemein praktisch.
Warum Trockenshampoos?
Trockenshampoos sind sehr einfach in der Anwendung. Sie reinigen das Haar, stärken die Haarfaser und sorgen für Volumen und einen extra Tag Frische – ganz ohne Haare waschen. Und sie sind eine praktische Lösung, wenn man die Zeit zwischen zwei normalen Haarwäschen verlängern möchte.
So funktioniert der Umgang mit Trockenshampoos
Legen Sie zunächst ein Handtuch um die Schultern und bürsten Sie ihr Haar gut durch. Schütteln Sie die Dose kurz und sprühen Sie das Shampoo in kurzen Stößen aus rund 20 cm Entfernung auf das Haar. Sie können selbst entscheiden, wo das Haar eine Erfrischung oder mehr Volumen braucht. Lassen Sie das Trockenshampoo zwei bis drei Minuten einwirken, damit sich das Pulver mit allen Verunreinigungen, Hautfett und Stylingrückständen vollsaugt. Massieren Sie anschließend Ihr Haar mit einem Handtuch. Bürsten Sie Ihr Haar gründlich aus, damit keine Stylingreste zurückbleiben.
Wann kann ich wieder mein Haar waschen?
Trockenshampoos sind kein vollständiger Ersatz für eine richtige Haarwäsche und –pflege mit Wasser. Shampoo, Conditioner, Masken und Pflegesprays enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die neben sauberem Haar auch für Pflege auf der Kopfhaut sorgen. Trockenshampoos ersetzen somit nicht die Haarwäsche, sind aber eine ideale Möglichkeit, um die Zeit zwischen zwei Haarwäschen zu verlängern.
Tipp: Verwenden Sie zum Ausbürsten des Trockenshampoos eine Bürste mit Naturborsten. Diese ziehen Öl und Rückstände auf besonders schonende Weise aus dem Haar und schützen die Haare vor Spliss.
SOS für Löwenmähne
Sonnenuntergang am Meer, kühle Brise im Gesicht und … struppiges Haar?
Nicht nur unsere Haut benötigt im Sommer besonderen Schutz vor UVA/UVB Strahlen sondern auch unser Haar. Intensive Sonnenbestrahlung schädigt die Keratinstruktur und Chlor- oder Meerwasser strapazieren das Haar zusätzlich. Es wird spröde und trocken.
Damit das Haar auch im Urlaub mit der Sonne um die Wette strahlen kann, gibt es einen vorbeugenden Schutz. UV-Haarspray verhindert z.B. das Verblassen der Farbe von chloriertem oder getöntem Haar. Für danach ist eine reichhaltige Pflegespülung ideal. In das gewaschene, noch feuchte Haar einmassieren und einwirken lassen. Danach gründlich ausspülen. Alternativ dazu, sind auch Pflegen, die ohne ausspülen wirken erhältlich.
Tipp: Verwenden Sie Shampoo und Spülung von einem Hersteller. Diese sind aufeinander abgestimmt und sorgen so für ein optimales Ergebnis.
Sind Schuppen ansteckend?
Da Schuppen keine Krankheit sind, können sie nicht übertragen werden und sind nicht ansteckend. Auch die Behauptung, mangelnde Hygiene und Körperpflege können Schuppen auslösen, gehört ins Reich der Mythen.
Für Schuppen ist der Hautpilz Malassezia globosa verantwortlich. Die meisten Menschen haben diesen Pilz auf ihrer Kopfhaut, aber nicht alle bekommen deshalb Schuppen. Da die Öle auf der Kopfhaut die Schuppenbildung erst ermöglichen, gibt es einen Zusammenhang zwischen fettiger Kopfhaut und dem Schweregrad der Schuppen. Aber auch Klima, Hormone, Stress und Ernährung können einen Einfluss darauf haben, wie stark Schuppen auftreten. Allein die individuelle Reaktion der Kopfhaut auf den Pilz ist für die Ausprägung des Problems verantwortlich.
| Schuppen sind keine Seltenheit: Jeder zweite Mensch hat sie, allerdings in unterschiedlichen Schweregraden. Männer und Frauen sind zu gleichen Teilen betroffen, es gibt aber einige ethnische Unterschiede, die sich wahrscheinlich hauptsächlich aus den verschiedenen Gewohnheiten der Kopfpflege und des Stylings ergeben. |
„Fellwechsel“ auch bei Menschen?
Kämpfen Sie auch gerade mit Ihren Haaren, aber nicht mit Ihrer Frisur, sondern mit ausgefallenen Haaren, die sich unschön im Badezimmer verteilen?
| Die gute Nachricht: das ist kein Grund zur Besorgnis. Jeder Mensch verliert im Durchschnitt rund 50 bis 100 Haare pro Tag. Gerade im Frühjahr und Herbst können es auch mehr sein. Rund 15 Prozent der Menschen erleben so etwas wie einen Fellwechsel. Möglicherweise handelt es sich dabei um ein Überbleibsel der Evolution, um Reste eines Sommer- und Winterfells. |
Auf unserem Kopf wachsen rund 90.000 – 140.000 Haare. Sie sind röhrenförmig aufgebaut und bestehen im Wesentlichen aus der Hornsubstanz Keratin. Die Oberfläche des Haarschafts ist mit kleinen, schuppenartig übereinander liegenden Hornplatten bedeckt, die das Haar vor Feuchtigkeitsverlust und Bruch schützen. Jedes Haar hat seinen eigenen Wachstums-Zyklus. Dieses findet in der Haarwurzel statt, die in einem schlauchförmigen Haarfollikel tief in der Haut verankert ist. Unser Kopfhaar wächst etwa 0,35 mm pro Tag und wird zwei bis sechs Jahre alt. Nach dem Ausfall eines Haares wird es üblicherweise durch ein neues Haar aus dem gleichen Haarfollikel ersetzt. Deshalb wachsen nicht alle Haare gleichzeitig, sondern zeitversetzt. So sind jederzeit etwa gleich viele Haare auf dem Kopf.
Haare wachsen also ständig und fallen auch ständig aus. Vorzeitiger Haarausfall kann durch Hormone, Ernährung oder auch Stress verursacht werden. Je länger und je dunkler die Haare, desto auffälliger ist der Haarausfall.
Tipp: Wenn die Haare aber büschelweise ausgehen, sollte auf alle Fälle ein Arzt aufgesucht werden.
Was tun bei statisch aufgeladenen Haaren?
Wenn Haare „fliegen“ kommt das daher, dass sie elektrostatisch aufgeladen sind und auseinander streben. Mögliche Ursachen dafür sind zum Beispiel trockene Heizungsluft, Fönen oder Bürsten.
Pflegespülungen, auch „Conditioner“ genannt, können Abhilfe leisten. Die kationischen Pflegestoffe eines Conditioners weisen eine positive Ladung auf. Die negative Ladung der Haaroberfläche zieht die positive Ladung der Pflegestoffe des Conditioners wie ein Magnet an. Die Pflegestoffe können somit genau an den geschädigten Stellen wirken, wo die Pflege am meisten benötigt wird. Durch das Ausgleichen der negativen und positiven Ladung wird die statische Aufladung des Haares verringert. Das lästige „Fliegen“ der Haare hört auf.
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, muss bei der Auswahl von Conditioner Produkten auf den jeweiligen Haartyp geachtet werden: Conditioner für geschädigtes Haar enthalten mehr Pflegestoffe als Produkte, die speziell für dünne Haare entwickelt wurden. Wird ein Conditioner für geschädigtes Haar auf dünnem Haar verwendet, kann dies dazu führen, dass sich das Haar strähnig anfühlt und die Frisur „zusammenfällt“.
| Die richtige Wahl des Conditioners, abgestimmt auf den jeweiligen Haartyp, kann den Zustand des Haares jedoch in hohem Maße verbessern. Durch das Ausgleichen der Strukturschäden an der Haaroberfläche erhält das Haar Glanz und Geschmeidigkeit zurück. Zusätzlich kann die Feuchtigkeit besser im Haar gehalten und das Licht aufgrund der geglätteten Oberfläche wieder optimal reflektiert werden. |
Tipp für das schnelle "Trouble-Shooting zwischendurch"
Streichen Sie mit feuchten oder gut eingecremten Händen über Ihr Haar und verringern Sie dadurch den Eindruck des „Fliegens“.
Auch wenn oftmals angenommen wird, dass Naturkosmetik prinzipiell besser ist, sollte man dennoch wachsam sein. Allergieauslösende Stoffe kommen nämlich auch in der Natur vor und können zu Hautreizungen führen.
Tipp: Lassen Sie sich deshalb in Apotheken, Drogerien oder Reformhäusern beraten, und greifen Sie zu Produkten namhafter Hersteller.



