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Schmink- und Make-Up-Tipps bei Heuschnupfen & Co.
Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen, die warme Luft zieht uns ins Freie. Doch mit der schönen Jahreszeit beginnt auch das Leiden der Allergiker: Pollen in der Luft machen ihnen das Leben schwer. Rötungen, Schwellungen und Tränenfluss sind die Folge. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für ein schönes Make-Up. Doch wir verraten Ihnen, wie Sie trotz Allergie Hautprobleme kaschieren können und ein perfektes Make-Up zaubern.
Tipp 1: Ab in die Apotheke!
Durch Augentropfen und Nasensprays können Sie Ihren Beschwerden zunächst Linderung verschaffen. Körpereigene Histamine werden blockiert und die Entzündung der Schleimhäute schwillt ab.
Tipp 2: Camouflage-Make-Ups lassen Rötungen verschwinden
Stark deckende Make-Ups, so genannte „Camouflage-Produkte“, halten länger auf der Haut und kaschieren Hautprobleme, wie z.B. Pigmentstörungen. Natürliche Wachse verleihen diesem Make-Up seine Wasser- und Hitzebeständigkeit. Diese Make-Ups sind sehr kompakt und sollten daher vor dem Auftragen auf dem Handrücken angewärmt werden. Probieren Sie beim Kauf bei Tageslicht, ob der Farbton zu Ihrem Hautton passt.
Tipp 3: Wasserfestes & mineralhaltiges Make-Up
Wenn Sie lieber leichtere Make-Ups verwenden, setzen Sie auf wasserfestes oder mineralhaltiges Make-Up. Wasserfestes Make-Up enthält höhere Wachsanteile und ist dadurch besonders gut haltbar. Wenn Sie das Make-Up zusätzlich durch ein Puder fixieren, wird die Haftung nochmals verlängert. Empfehlenswert sind auch Mineral-Make-Ups. Sie sind besonders hautverträglich und können in ihrer Deckkraft variiert werden.
Tipp 4: Cremelidschatten & Wasserfeste Wimperntusche
Auch die gerötete Augenpartie kann durch das entsprechende Make-Up kaschiert werden. Durch einen Cremelidschatten und wasserfeste Mascara können farbliche Akzente gesetzt werden. Cremelidschatten lassen sich leicht mit den Fingern auftupfen oder mit einem Applikator auftragen. Rötliche und violettstichtige Farben würden die Rötung um die Augen nur betonen. Wählen Sie daher möglichst natürliche Brauntöne. Auch auf das Betonen des inneren Lidrandes sollten Sie lieber verzichten. Wenn die Augen tränen oder jucken, tupfen Sie die betroffene Stelle mit einem Kosmetiktuch ab, um zu verhindern, dass Sie das Make-Up verwischen.
Tipp 5: Abschminken nicht vergessen!
Gerade bei einer Allergiebelastung sollten Sie nie auf das Abschminken vergessen. Verwenden Sie dazu sanfte Reinigungsprodukte. Für den Augenbereich greifen Sie am besten auf eigene Augen-Make-Up-Entferner auf Ölbasis zurück.
So schützen Sie die Haut gegen Abnehm-Stress
Die Fastenzeit ist für viele Frauen und Männer der ideale Zeitpunkt, um dem Winterspeck den Kampf anzusagen. Gerade jetzt erfreuen sich Diäten und Schlankheitskuren großer Beliebtheit. Doch wenn die Kilos purzeln, bedeutet das vielfach Stress für die Haut.
Warum Diäten die Haut stressen
Befragungen unter Betroffenen zeigen, dass bei mehr als 40 Prozent aller Frauen während und nach einer Diät Probleme mit der Haut auftreten. Besonders nach einer starken Gewichtsabnahme ist mehr Haut übrig. Falten, Dellen und schlaffe Haut werden sichtbar. Zusätzlich geht bei vielen Schlankheitskuren viel Flüssigkeit verloren, sodass die Haut trocken wird. Gesichtsfältchen und schuppige Haut sind die Folge. Bei einer Entschlackung neigt die Haut gerade am Anfang der Diät zu Hautunreinheiten und Irritationen.
Fitte Haut auch während der Diät
Eine gründliche, milde Gesichtsreinigung mit einer Reinigungsmilch und einem Tonic klärt die Haut und verhindert Unreinheiten. Die Verwendung eines Gesichtswassers ist deshalb wichtig, weil dadurch die Poren verengt und die überschüssige Gesichtswaschcreme gründlich von der Haut entfernt wird. Eine leichte, beruhigende Creme im Anschluss an die Reinigung spendet intensive Feuchtigkeit und schützt die Haut vor Witterungseinflüssen. Wer zu empfindlicher Haut neigt, sollte darauf achten, dass in der Feuchtigkeitscreme beruhigende Substanzen, z.B. Aloe Vera, enthalten sind.
Um Vitaminmangel vorzubeugen ernährt man sich während einer Diät idealerweise mit viel frischen Produkten, wie Obst und Gemüse. Auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von mindestens zwei Litern Wasser, ungesüßtem Tee oder verdünntem Fruchtsaft, lassen die Haut straffer und praller aussehen.
Tipp: Sie können selbst überprüfen, ob genügend Wasser im Körper ist. Dafür nimmt man einfach etwas Haut (z.B. am Handrücken) zwischen Daumen und Zeigefinger und zupft sie von der Unterlage weg. Dann lässt man die Hautfalte los. Ist der Wasserhaushalt ausgeglichen, bildet sich die Falte sofort zurück, bleibt die Falte hingegen „stehen“, fehlt Flüssigkeit.
So kommt Ihre Haut gepflegt durch den Winter
In der kalten Zeit sind Menschen mit besonders trockener Haut einigen Strapazen ausgesetzt: Spannungsgefühle und eventueller Juckreiz können häufig das Resultat von äußeren Umwelteinflüssen wie starker Kälte oder warmer, trockener Heizungsluft sein.
Trockene Haut zeichnet sich prinzipiell durch eine verminderte Talgproduktion aus. Durch die weniger stark ausgeprägten hauteigenen Schutzmechanismen – wie den Hydrolipid-Mantel – ist die Haut nicht in der Lage, Feuchtigkeit zu speichern.
Daher empfiehlt sich eine besonders intensive Feuchtigkeitspflege, die – wenn möglich – mindestens einmal am Tag verwendet werden sollte.
Richtiger Umgang mit Kosmetikprodukten
| Markenkosmetik-Produkte bestehen aus hochwertigen Inhaltsstoffen. Um diese möglichst lange zu erhalten, schützt die Verpackung vor Verunreinigung und Verderb. Doch auch die richtige Handhabung bei der Anwendung hat einen großen Einfluss auf die Lebensdauer eines Produktes. |
Mit ein paar Grundregeln bleiben Creme, Duschbad, Sonnenschutzmittel und Co länger verwendbar.
- Packungen nur zum unmittelbaren Gebrauch öffnen.
- Produktpackung immer gut verschließen.
- Kosmetikprodukte vor Wärme und direkter Sonneneinstrahlung schützen.
- Kosmetikprodukte niemals verdünnen oder miteinander mischen. Ausgenommen, es ist vorgeschrieben.
- Vor der Verwendung kosmetischer Mittel Hände waschen!
- Alle Gegenstände sauber halten, die mit kosmetischen Produkten in Berührung kommen. Das gilt für Make-up-Schwämmchen, Pinsel oder Spatel. Regelmäßig mit Seife oder Shampoo auswaschen und gründlich trocknen lassen!
- Bei Wimperntusche und flüssigen Eyelinern das Pumpen im Behältnis vermeiden. Dadurch gelangen Luft und Bakterien in das Produkt.
- Nachfüllsysteme vor der Wiederverwendung reinigen und trocknen.
- Angebrochene Packungen rasch verbrauchen.
Tipp: Achten Sie auf das Haltbarkeitssymbol auf der Verpackung (Tiegel mit geöffnetem Deckel und auf die Angaben der Monate für die Haltbarkeit nach dem Öffnen).
Beschleunigt Nagellackanpusten den Trockenvorgang?
Gepflegte und lackierte Nägel liegen im Trend. Der Herbstfarben sind in die Kosmetikregale eingezogen, und es locken Nagellacke in satten Braun-, Lila- und dunklen Rottönen. Schon das sorgfältige Maniküren der Nägel strapaziert die Geduld, und so soll das abschließende Auftragen der Farbe meist flott gehen.
| Daher steigt die Versuchung die Nägel anzupusten, um den Trockenvorgang zu beschleunigen. Leider ist diese Taktik nicht sehr effektiv. Durch das Anblasen wird nur die Oberfläche des Nagellacks trocken, nicht aber die Schichten darunter.
Durch diese „Täuschung“ kann es leicht zu hässlichen Dellen im noch weichen Nagellack kommen. |
Besser: Wer es eilig hat, kann schnell trocknenden Nagellack verwenden.
Dieser enthält besonders schnell flüchtige Inhaltsstoffe, die rasch entweichen und die Farbe an die Nägel pressen. Der Lack härtet so schon nach etwa 60 Sekunden.
Kleiner Nachteil: Schnell trocknende Nagellacke halten nur etwa drei bis vier Tage. Lacke, die langsamer trocknen, haften dagegen bis zu sieben Tagen.


