Jeder Zweite in Österreich ist überzeugt, dass schöne Zähne Menschen attraktiver machen. Mehr als zwei Drittel meinen, dass schöne Zähne ein Kriterium bei der Partnerwahl sind. Fast 30 Prozent denken, dass es Menschen mit schönen Zähnen im Berufsleben leichter haben bzw. im Privatleben erfolgreicher sind.1 Knapp die Hälfte der Österreicher könnte sich einen kosmetischen Eingriff bei den Zähnen in Form von Implantaten, Inlays, Veneers oder Bleaching für weißere Zähne vorstellen.

 Was ist Bleaching?

Ab etwa dem 35. Lebensjahr entstehen Mikrorisse an der Zahnstruktur, die unsere Zähne matt und rau erscheinen lassen und sie für Verfärbungen anfälliger macht. Bleaching, englisch für Bleichen, ist eine Option. Darunter werden Methoden zur Aufhellung und damit für weißere Zähne verstanden. In der Regel kommen dabei Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid zum Einsatz. Sie zersetzen die in der Zahnsubstanz enthaltenen Pigmente, indem sie oxidieren. Die Zähne werden somit merklich aufgehellt. Voraussetzung für das Bleichen ist, dass Zähne und Zahnfleisch gesund sein.

Wann ist es sinnvoll?

Bleaching kann eingesetzt werden, wenn der natürliche Zahn eine dunkle bzw. gelbliche Färbung aufweist oder sich durch Genuss von Kaffee, Rotwein, Tee, Nikotin, die Einnahme von Medikamenten wie Tetracycline (z.B. in Antiobiotika) verfärbt hat. Dabei lassen sich gelbliche und bräunliche Verfärbungen besser entfernen als bläuliche oder graue. Daher sind die Zähne von älteren Menschen schlechter aufzuhellen als die jüngerer Patienten.

Welche Methoden gibt es?

  • Externes und internes Bleaching beim Zahnarzt: Ersteres wird auch als Power- oder In-Office-Bleaching bezeichnet und dient dazu, gesunde Zähne aufzuhellen. Beim internen Bleaching werden wurzelbehandelte Zähne, die sich im Laufe der Zeit dunkel verfärbt haben, von innen aufgehellt.
  • Daneben gibt es zusätzlich das Home-Bleaching, mit dem man Zähne selbst zu Hause aufhellen kann.

Bleaching wird als führendes Trendthema in der Zahnpflege bewertet. 76 % der Österreicher haben bisher allerdings keine Erfahrungen mit Zahnaufhellung. Vier von zehn interessieren sich aber für eine Zahnaufhellung. Rund acht Prozent wollen sich dafür dem Zahnarzt anvertrauen. Rund fünf Prozent greifen zu Bleich-Gels, -Cremen oder –Streifen. Drei von vier Personen hatte bereits eine Mundhygiene-Behandlung.1

Kosmetik transparent Tipp: Bei Zahnpasten liegen ebenfalls weiß machende Cremes im Trend. Sie beseitigen leichte Verfärbungen.

 1 Online-Studie im Auftrag von Kosmetik transparent Studie, April 2016, durchgeführt von Marketagent.com bei mehr als 1.500 Österreicher im Alter zwischen 14 und 65 Jahren